Chorvaten


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Chorvaten (auch: Chorwaten) waren eine ostslawische Volksgruppe, die in der so genannten Nestorchronik als Хровате Бѣлии (Weißkroaten) erwähnt wird.[1] Sie besiedelten die später Kleinpolen, Schlesien, Lausitz und Böhmen[2] genannten Gebiete. Die westlichen Weißkroaten (Chorvaten) um Krakau wurden unterschieden von den schwarzen oder östlichen Chorvaten. Die böhmischen Chorwaten wurden um das Jahr 900 auch als Horithi bezeichnet, eine Urkunde von 1086 nennt sie Ghrovati, und auch der Name des Orts Chorvatice im Norden Böhmens könnte auf diese Volksgruppe hinweisen.

Eine Verwandtschaft der Chorwaten mit den Kroaten wird untersucht. In De administrando imperio taucht die Namensform Χρωβάτοι auf.

Der Name mehrerer Orte könnte auf diese Volksgruppe hinweisen: Charvátice im Norden Böhmens, pagus Chrouuati nordwestlich von Sankt Veit an der Glan, das Gebiet Chrowat westlich von Leoben, die Orte Krobathen, Krottendorf und Krautkogel in Kärnten, der Ort Hrvati bei Bitola in Mazedonien, Harvati und Harvation in Attika (Landschaft), uvm.

Belege

  1. Frank Kämpfer: Ostslaven. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 6, Artemis & Winkler, München/Zürich 1993, ISBN 3-7608-8906-9, Sp. 1546–1549.
  2. Sebastian Brather: Archäologie der westlichen Slawen. Berlin, New York: Walter de Gruyter, 2001. ISBN 3-11-017061-2, S. 72

Literatur

  • Reinhold Trautmann: Die Slavischen Völker und Sprachen. Eine Einführung in die Slavistik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1947.

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