Charillos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Charilaos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value))[1] war ein König des antiken Sparta aus dem Haus der Eurypontiden, etwa erste Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr.

Charillos ist der Sohn des Polydektes. Nach einer Version der Lykurglegende soll er der Sohn des eingeschobenen Königs Eunomos sein.[2] Charillos zerstörte in Gemeinschaft mit seinem Mitkönig Archelaos die Stadt Aigys an der arkadischen Grenze und fiel in das Gebiet der Argeier ein.[3] Er wurde während eines Feldzuges gegen die Tegeaten mit seinem Heer gefangen genommen und nur gegen das Versprechen freigegeben, keinen Krieg mehr gegen die Tegeaten zu führen.[4]

Literatur

  • Karl-Wilhelm Welwei: Charillos. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 2, Metzler, Stuttgart 1997, ISBN 3-476-01472-X.
  • Benedikt Niese: Charillos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band III,2, Stuttgart 1899, Sp. 2142.

Einzelnachweise

  1. Herodot, Historien 8,131
  2. Plutarch, Kleomenes 10; Lykurgos 5
  3. Pausanias, Reisen in Griechenland 3,2,5
  4. Pausanias, Reisen in Griechenland 8,5,9