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Die Changpa sind Nomaden in den über 4000 m hoch gelegenen Tälern und Ebenen von Ladakh.

Kein anderes Volk lebt dauerhaft in so großer Höhe. Im Sippenverband bewegen sie sich mit ihren Ziegen- und Yakherden zwischen Sommer- zu Winterweidegründen, leben in Lederzelten, die Herden liefern Fleisch, Milchprodukte, Pelze und Wolle, andere Gebrauchsgüter und (in geringem Umfang) Getreide werden vor allem gegen die begehrte Kashmirwolle eingetauscht. Früher waren die Changpas begehrte Bergführer, die Yak-Karawanen aus dem benachbarten Tibet an die südlichen Zugänge der Seidenstraße geleiteten. Die Changpa sind Buddhisten und betrachten alle Tiere als Geschöpfe Gottes. Soll ein Tier der eigenen Herde getötet werden, wird nicht selten ein Fremder damit beauftragt. Das Zerlegen wird von Gebeten begleitet, in denen um Vergebung für das Töten gebeten wird. Fische, die ohnehin nur selten vorkommen, gelten als heilig und stehen nicht auf dem Speiseplan. Höchste Autorität sind die Mönche der örtlichen Klöster, da staatliche Institutionen in weiten Teilen Ladakhs praktisch nicht vertreten sind.


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