Burg Wallrabenstein


Burg Wallrabenstein
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Entstehungszeit: um 1390
Burgentyp: Niederungsburg, Ortslage
Erhaltungszustand: Ruine, Mauerreste
Ständische Stellung: Grafen
Ort: Hünstetten
Geographische Lage 50° 16′ 6,6″ N, 8° 14′ 7,4″ O50.26858.2354219Koordinaten: 50° 16′ 6,6″ N, 8° 14′ 7,4″ O
Höhe: 219 m ü. NHN
Burg Wallrabenstein (Hessen)
Burg Wallrabenstein

Die Burg Wallrabenstein ist eine Burgruine im Ortsteil Wallrabenstein der hessischen Gemeinde Hünstetten im Rheingau-Taunus-Kreis. Sie gehörte zu Nassau-Idstein.

Geschichte

Graf von Walram IV. von Nassau-Idstein, Sohn von Graf Adolf I. von Nassau-Idstein, baute die Burg um 1390. Er starb am 7. November 1393 40-jährig, noch bevor sein Sohn Adolf II. von Nassau-Idstein die Burg selben Jahres fertigstellen ließ. Später verpfändete er sie an den Grafen Henne von Reifenberg.

Ab 1439 wurde die Burg weiter beliehen und als Altersitz genutzt. Eine Kellerrechnung aus dem Jahr 1549 beweist, dass sie da noch bewohnt und in gutem Zustand war.

Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg teilweise zerstört und unbewohnbar gemacht. Seit 1984 ist das Anwesen in Privatbesitz.

Anlage

Das steinschlaggefährdete zweischalige Mauerwerk, das nach außen zu kippen droht, sollte bis Winter 2007 saniert werden. Die rund 100.000 Euro Kosten teilen sich der Kreis, die Gemeinde, Denkmalpflege/ -schutz und der Eigentümer.

Literatur

  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Aufl. Wartberg-Verlag. Gudensberg-Gleichen 2000. ISBN 3-86134-228-6, S. 462f.
  • Schlösser, Burgen, alte Mauern. Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, S. 193–195, ISBN 3-89214-017-0

Weblinks


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