Bindegewebskapsel


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Eine Bindegewebskapsel (lat.-anat. Capsula fibrosa) ist in der Anatomie die Umhüllung eines Organs, deren derbe Hülle aus kollagenem Bindegewebe besteht. Solche Kapseln dienen der mechanischen Stabilität sowie der Abgrenzung der Organe und kommen beispielsweise um Niere, Milz, die Lymphknoten, Schilddrüse usw. herum vor.
Bei den Keimdrüsen (Hoden und Eierstock) heißt die Bindegewebskapsel aufgrund der besonders dichten Faseranordnung und der daraus resultierenden weißen Farbe Tunica albuginea.

Von den Bindegewebskapseln gehen in vielen Organen Ausläufer in das Organinnere aus, die in Form von Septen (Trenn-/Scheidewände) das eigentliche funktionelle Organgewebe, das Parenchym, untergliedern.

Auch um Eiteransammlungen (Abszesse) und um Fremdkörper bilden sich nach einiger Zeit solche Kapseln aus Bindegewebe. Hier dienen sie der Abgrenzung von gesundem Gewebe.


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