Berti (Volk)


Die Berti sind eine afrikanische Ethnie im Westen des Sudan, deren Siedlungszentrum in den Tabago-Hügeln von Nord-Darfur liegt. Ein weiteres Siedlungsgebiet befindet sich nach einer Wanderungsbewegung im 19. Jahrhundert im Westen Kurdufans. Ihre Gesamtzahl beträgt einige zehntausend Menschen.

Lage

Das Gebiet der Berti liegt im Distrikt Mellit nördlich von El Fasher, der größte Ort heißt ebenfalls Mellit. Nordöstlich der Stadt liegt an der ganzjährig befahrbaren Erdstraße der kleinere Ort Sayyah, weiter nordöstlich führt diese Straße zu den vulkanischen Tabago-Hügeln, die mit relativ fruchtbaren Böden zwischen etwa 700 und 1000 Meter hoch sind. Der größte Teil der Bevölkerung lebt in den umgebenden Dörfern, außerhalb dieses Siedlungsstreifens erstreckt sich nach allen Seiten Wüste mit alten Sanddünen oder Trockensavanne. Der Jahresniederschlag beträgt im Durchschnitt 300 Millimeter und fällt in drei Monaten ab Juli.

Die meisten Berti leben verstreut in kleinen Siedlungen mit teilweise weniger als 100 Einwohnern. Die Gehöfte sind kreisförmig oder annähernd quadratisch und von einem Zaun aus Hirsestroh umgeben. Darin befinden sich ein bis drei aus Ziegel gemauerte Rundhäuser, deren Kegeldächer mit Hirsestroh oder Gras gedeckt sind, und einige Unterstände mit Flachdächern auf Pfosten.

Das gesamte Gebiet war im anhaltenden Darfur-Konflikt mehrfach umkämpft. Im November 2007 waren Mellit und Sayyah Regierungsgarnisonen, in den Dörfern patrouillierten Einheiten der SLA.[1][2] Laut der Aussage des Stammesführers der Berti, Sadiq al Mellih Ahmadai, vom Oktober 2006 ist sein Volk unbeteiligt zwischen die Fronten geraten.[3]

Ein weiteres Siedlungsgebiet liegt im Südosten von Darfur um die Orte Umm Keddadda (östlich von El Fasher) und Taweisha (nördlich von Ed Daein). Dorthin sind Ende des 18. Jahrhunderts viele Berti als Teil einer allgemeinen Wanderungsbewegung vom Norden in den Osten Darfurs ausgewandert. Kleinere Kolonien wurden um 1900 bei Um Ruwaba in den Nuba-Bergen und in Gedaref gegründet, einige Berti fanden in der Mitte des 20. Jahrhunderts Arbeit im Dschazira-Projekt.

Wirtschaft

Auf regenbewässerten Feldern werden im Hackbau verschiedene Hirsearten, Erdnüsse, Sesam und Okra zur Selbstversorgung angepflanzt. Verek-Akazien, deren Gummisaft vermarktet wird, gedeihen wild oder in Plantagen. Das dazwischen angepflanzte Karkadeh kann ebenfalls exportiert werden. Benötigt eine Familie zusätzliche Arbeitskräfte, zum Beispiel für den Hausbau, werden Verwandte oder Nachbarn mobilisiert, die mit Hirsebier verköstigt werden. Reiche Haushalte stellen arme Berti oder Meidob an, um die Felder zu ernten oder das Vieh zu hüten.

Rinder und Ziegen werden während der Regenzeit im Dorf, in der Trockenzeit um Wasserstellen auf der Weide gehalten. Kamele und Schafe verbleiben ganzjährig außerhalb des Dorfes. Die Weideflächen für Großvieh sind seit langem zu einer gerichtlich und handgreiflich zu klärenden Landfrage geworden und müssen im Streit mit den umliegenden Volksgruppen wie den Zayyadia, Meidob oder Kababisch (letzteres sind arabische Nomaden aus Nord-Kurdufan) abgegrenzt werden.

Herstellung und Gebrauch von Töpferwaren ist Frauenarbeit. Eine Spezialität der Berti sind Tongefäße, die nach dem Brennen mit Graphitpaste (kangal) für den Marktverkauf bemalt werden.

Geschichte

Berti siedeln möglicherweise seit Mitte des 16. Jahrhunderts in Darfur, falls das in der damaligen Reisebeschreibung des Giovanni Lorenze d’Anania bei der Stadt Uri (nahe Ain Farah) im damaligen Tunjur-Reich von Nord-Darfur erwähnte Volk Saccae der früheren Eigenbezeichnung der Berti Siga entspricht. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Siedlungsgebiet der Berti dem Sultanat von Darfur einverleibt, das zur selben Zeit den Islam als Staatsreligion einführte. Gemessen daran, dass das 1795 von Sultan Abd al-Rahman eingeführte Verbot von Hirsebier (allgemein im Sudan Merisa) kaum Beachtung fand – Bier wurde sogar von den Frauen in seinem Palast weiterhin gebraut, war der Islam noch nicht tief im Volk angekommen. Sufi-Heilige, die zugleich Händler waren, kamen ab dem 18. Jahrhundert aus dem ägyptischen Ort Asyut auf einer Handelsroute, genannt Darb el arba'in (arabisch: „40-Tages-Route“), die weiter ins südliche Darfur führte. Sufi-Bruderschaften (Tariqa) gab es, anders als weiter östlich in Sudan, nicht vor Ende des 19. Jahrhunderts.

Die ebenfalls Berti genannte Sprache, die neben dem Zaghawa zu den Ost-Saharischen Sprachen gehört ist ausgestorben, da die Berti den in Darfur gesprochenen Dialekt der arabischen Sprache angenommen haben. Bis um 1960 war die alte Sprache zumindest noch teilweise verständlich, vermutlich war sie noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitet. Einige Sprachlaute des Berti, die sonst im Arabischen nicht vorkommen, haben überlebt; so heißt das Hirsebier lokal baghū, der Tontopf, in dem das Bier aufbewahrt wird, dūlan.

Religion und Kultur

Lokale Tradition des Islam

Die Berti sind Anhänger eines besondere volksislamische Glaubensvorstellungen enthaltenden sunnitischen Islam der in Sudan üblichen malikitischen Rechtsschule. Im Gegensatz zu den Zaghawa, mit deren islamischer Religion lokale Traditionen verschmolzen sind, unterscheiden die Berti sprachlich zwischen āda (Mehrzahl: 'awāid), „Gewohnheit“ und dīn, „Religion“ genannten Praktiken. Das lokale Gesetz (āda) wird als Hilfsquelle der Schari'a verstanden. Traditionen, die dem Islam nicht völlig zuwider laufen, sind konfliktfrei im Alltagsglauben integriert. Gegenüber den allgemeinen Vorschriften des Islam (Sunna) sprechen die Berti von ihrem Gewohnheitsrecht als Sunna Berti. Davon unterscheiden sich die awāid, die nicht als Bestandteile des Koran oder der Hadithen gesehen werden und die dennoch für die meisten Berti keinen Glaubenskonflikt bedeuten. Wie es bei anderen sudanesischen Volksgruppen – in vielen muslimischen Gesellschaften in Afrika allgemein – üblich ist, werden die islamischen Pflichten von den Männern, die traditionellen Rituale eher von den Frauen gepflegt. Die Rituale werden in diese zwei Klassen geteilt. Berti nehmen an kollektiven Ritualen eher teil, als dass sie von Einzelnen zu praktizierende Glaubensgebote befolgen. Der Fastenmonat Ramadan ist daher eine von der Gemeinschaft eingehaltene und intensiv erlebte religiöse Pflicht. Männer halten sich strikt daran, Frauen etwas weniger.[4]

Jedes Dorf hat eine Moschee, die im einfachsten Fall aus einem flachen, mit Stroh gedeckten Dach besteht, das von Holzpfosten getragen und von einer niedrigen Umfassung aus Dornenbüschen abgegrenzt wird. Der islamische Glaube ist mehr auf kollektiver, denn auf individueller Ebene angekommen. Die beiden islamischen Jahresfeste Id al Fitr und Id ul Adha werden von der gesamten erwachsenen Bevölkerung begangen, die täglichen Gebete dagegen kaum durchgeführt. Allgemein beten nur die faki fünfmal täglich. Freitagsgebete werden nicht in allen Dörfern abgehalten, da hierfür 13 Gläubige erforderlich sind, die auch in Dörfern mit 300 bis 400 Einwohnern normalerweise nicht zusammenkommen. Islamische Gebote werden zur Beibehaltung gewisser Rituale und Gewohnheiten elastisch interpretiert. So ist nach wie vor das leicht alkoholische Hirsebier nicht nur Getränk, sondern durch seinen Stärkegehalt auch ein Hauptnahrungsmittel. Der lange Weg nach Mekka wird als Entschuldigung für die nicht unternommene Pilgerreise (Haddsch) angegeben. Der Besuch eines Heiligenschreins in der Umgebung dient dafür als Ersatz. Es gibt nur wenige Schreine eines Sufi-Heiligen (allgemein qubba), da die islamische Heiligenverehrung keine große Rolle spielt. Die qubbas werden meist von kinderlosen Frauen oder Kranken besucht.

Der Ursprungsmythos der Berti kennt einen weisen Fremden, Muhammad Yanbar (Yanbar: „mit großem Turban“) als Urvater der Abstammungslinie. Auf ihn lassen sich alle Herrscher zurückführen. Mit seinen direkt vom islamischen Gott empfangenen übernatürlichen Kräften gelang es ihm als erstes, den Hunger im Land und seinen Gegner, den bisherigen Urmenschen der Berti, den Riesen Namudu zu vertreiben. Es ist eine Bekehrungsgeschichte: Die Weisheit hat ihren Ursprung in Mekka. Mit der Bekehrung zum Islam musste die Arabisierung der Vorfahren als Voraussetzung für die Übernahme der neuen arabischen Kultur einhergehen.

Faki

Im Dorf lebt mindestens ein faki (einfacher Islamgelehrter, Plural fūgarā), der für das Wohlergehen der Gemeinschaft und die Durchführung religiöser Rituale zuständig ist. Dazu gehören für den Dorf-faki (faki al-hilla) die Leitung von Hochzeiten und Begräbnissen und die Durchführung von Regenzauber. Dürre wird als ein Zeichen Gottes für Gier, Selbstsüchtigkeit und mangelnden Respekt für Ältere angesehen. Fūgarā sollen auch Vögel von den Feldern abhalten, ebenso schayātīn und dschinn (Plural dschūnun) von den Dörfern. Sie fertigen meist nach Auftrag Amulette, die von den Berti stets bei sich getragen werden und die handgeschriebene astrologische Formeln, einige der 99 Namen Allahs oder sonstige religiöse Texte enthalten. Koransuren und andere religiöse Formeln werden vom faki beidseitig auf eine hölzerne Tafel geschrieben, der Text wird dann mit Wasser abgewaschen, und das gesammelte Heilwasser (mihāi) wird gegen Krankheiten, Unfruchtbarkeit, für gute Geschäfte und als Schutz vor übler Nachrede getrunken. Bei einer Epidemie, Dürre, Heuschreckenplage oder Buschfeuer bedarf es großer Gegenmaßnahmen. Der ganze Koran muss abgewaschen werden, wozu der faki al-hilla einige fūgarā aus den Nachbardörfern einlädt, die den Koran in der Dorfmoschee abschreiben. Die Macht des Korans kommt zur Entfaltung, wenn das Wasser von der gesamten Dorfbevölkerung getrunken worden ist.[5]

Mittels Wahrsagen versucht der faki, verschwundenes oder gestohlenes Vieh zu finden oder die mögliche Antwort des Mädchens auf ein Heiratsangebot vorherzusagen, er gibt über das Befinden entfernt lebender Verwandter Auskunft und schätzt den wirtschaftlichen Erfolg von Marktgeschäften ein. Die meisten Männer kennen für einfache Fragen die ramul (von ramla, „Sand“) genannte Methode, bestimmte mit dem Finger in den Sand gedrückte Punkte zu interpretieren. Nur dem faki steht für schwierige Aufgaben das sagit al-kitāb („Herleiten aus dem Buch“) zur Verfügung, bei dem er mit astrologischen Formeln (Kombination von Zahlen und Buchstaben) operiert, die sich in seiner persönlichen religiösen Zitatensammlung (umbatri) befinden. Fūgarā werden wegen ihrer islamkundlichen Kenntnisse und ihrer magischen Fähigkeiten geachtet und respektiert, geschätzte fūgarā können durch ihrer Tätigkeit zu Wohlstand gelangen.

Fūgarā trinken selbst keinen Alkohol, respektieren aber den allgemeinen toleranten Umgang mit Hirsebier; häufig braut auch die Frau eines faki Hirsebier für sich, ihre Kinder und für Gäste des Hauses. Insgesamt sind Gewohnheitsrituale ein zentrales Element der Berti-Identität, der soziale Druck der Mehrheitsgesellschaft sorgt für die Lebendigkeit der Traditionen.[6]

Rituale

Die wichtigsten religiösen Rituale der Berti-Gesellschaft sind Opfer (karama) zu verschiedenen Anlässen, die als Ausdruck des islamischen Glaubens verstanden werden. Alles Unglück wird als Zeichen gedeutet, dass Gott verärgert ist. Also wird von jedem Dorf etwa alle zwei Monate ein karama für eine gute Ernte, für baldigen Regen oder zur Vermeidung von Krankheiten veranstaltet. Geopfert wird auf dem Platz vor der Moschee meist ein junger Ochse, gelegentlich auch ein Schaf oder eine Ziege. Der Schlachter, der nicht unbedingt ein faki sein muss, spricht dreimal die islamische Eröffnungsformel Basmala. Er tötet das Tier, das mit Wasser aus einem Tonkrug übergossen und damit rituell gereinigt wird. Anschließend wird das Tier nach einem speziellen Plan restlos in Portionen zerlegt, die den einzelnen Haushalten zugeteilt werden. Reicht das Fleisch nicht aus, um an alle verteilt zu werden, wird es am Ort gemeinsam verspeist.[7]

Alles was mit Schlachtung zusammenhängt gehört in den Bereich der Männer. Es gibt Rituale, die von Männern und solche, die von Frauen durchgeführt werden. Zu den Männerritualen gehört auch die „Öffnung“ eines Brunnens am Beginn der Trockenzeit. Wenn die flachen Tümpel, die als Viehtränken gedient haben, ausgetrocknet sind, wird in trockenen Flussbetten ein (tiefer) Brunnen gegraben. Bei dem als lokales Gesetz (āda) klassifizierten Opferritual singt ein Mann von der Westseite des Brunnens nach Osten gerichtet Koranverse. Andere Männer binden Kürbisse und Melonen an Holzpfosten um den Brunnen. Auf der Westseite wird eine Ziege geopfert, deren Blut in den Brunnen fließen soll. Erst danach darf Wasser aus dem Brunnen genommen werden.

Frauenrituale, zu denen die Männer keinen Zugang haben, betreffen Aussaat, Ernte und das Dreschen auf dem Dreschplatz, der sich zwischen den Feldern befindet. Es geht symbolisch um Fruchtbarkeit und den Geschlechtergegensatz.

In zahlreichen Ritualen werden Zweige der Wüstendattel (hajlid) verwendet. Ein hoffnungslos Kranker kann zu zwei hajlid-Bäumen gebracht werden, die in Ost-West-Richtung eng beieinander stehen. Beide Stämme werden mit Milch begossen, während der Patient von einem Helfer gestützt jeweils siebenmal um die Bäume herumgeführt wird. Bei Bedarf wird die Aktion nach sieben Tagen wiederholt. Der hajlid gilt als der wirkmächtigste aller Bäume, als Bestandsgarantie des Lebens. Seine Macht kann auch verwendet werden, um einen Feind mittels Hexerei (sihir) zu töten. Der Magier geht, wiederum nachdem Milch an den Stamm geschüttet wurde, siebenmal gegen den Uhrzeigersinn um den Baum und bleibt in Blickrichtung Süden stehen, der Richtung des Todes (Friedhöfe werden südlich der Dörfer angelegt). Er beginnt mit dem Ruf „Allahu Akbar“, danach folgt der Fluch. Zur Illustration dieser Qualitäten wird angegeben, dass die Früchte des hajlid Blut in Wasser verwandeln könnten. Der Baum darf nicht gefällt werden. Der hajlid-Kult war möglicherweise bereits vor Einführung des Islam in Darfur verbreitet.[8]

Rolle der Geschlechter

Es gibt zwar, wie in islamisierten Gegenden üblich, einen für Frauen abgeteilten Bereich innerhalb des Gehöftes (sudanarabisch ḥōsh ḥarīm). Dennoch nehmen Frauen auch außerhalb am gesellschaftlichen Leben teil. Feldarbeit, Verkauf auf dem Markt und Wasserholen sind Tätigkeiten, die Männer und Frauen gleichermaßen verrichten.

Die Gesellschaft ist patrilinear organisiert. Eine Verwandtschaft über die väterliche Linie gilt als nahestehender. Die Reaktion unmittelbar nach der Geburt eines Kindes fällt unterschiedlich aus. Ist es ein Junge wird er gefeiert als gisma kabir („großes Geschenk“), unter dem Ausruf von „Allahu Akbar“ schießen die Männer in die Luft. Bei der Geburt eines Mädchens hingegen verhalten sich die Männer still und die Frauen stimmen ein zagharat („lautes Gejammer“) an. Damit wird nicht nur umgehend das Ereignis der Geburt, sondern auch das Geschlecht des Kindes an die Nachbarschaft übermittelt. Die Plazenta wird im Fall einer Mädchengeburt im Westen des nach Süden gerichteten Hauseinganges, bei einem Jungen östlich davon vergraben und mit einem hajlid-Zweig gekennzeichnet. Osten gilt als bevorzugte Richtung, da hier Mekka liegt.

Aufgrund männlicher Dominanzvorstellung gehen Männer üblicherweise den Frauen voraus und essen zuerst. Frauen akzeptieren dieses Modell, indem sie es, quasi aus Bequemlichkeit, als einen männlichen Mythos rechtfertigen, der ihnen in anderen Bereichen eine „reale“ Macht zu behalten erlaubt. Es gibt im traditionellen Zusammenleben eine Abhängigkeit der Männer von den Frauen, die durch bestimmte Handlungstabus bestimmt wird: Dreschen und Hirsestampfen ist Frauenarbeit, die nicht von Männern getan werden darf. Feldarbeit ist Männern nur in Ausnahmefällen möglich, sie sollten dabei nicht von Frauen gesehen werden. Bierbrauen und Hirsebrei Kochen ist für Männer undenkbar. Folglich wären sie in einem Einzelhaushalt ohne Frau nicht überlebensfähig, da Bier zwar auf dem Markt gekauft werden kann, gekochte Nahrung aber nicht. Das weibliche Monopol der Essenszubereitung stellt eine Machtquelle der Frauen dar. Die wenigen Frauen, die auf dem Markt Bier verkaufen, werden von der Mehrheit der Frauen verachtet, da sie die weibliche Solidarität gegenüber den Männern untergraben. Bierverkäuferinnen leben meist allein und verfügen nur über diese Einkommensquelle.

Allgemein ist der Gebrauch von Feuer Frauensache. Zu den Ausnahmen gehören die Zubereitung des Opfertieres und das Abbrennen der Felder nach der Ernte durch Männer, die hierfür glühende Holzkohle aus dem Haus der Frau nehmen. Die Frauen stellen also das Feuer zur Verfügung. Schmiede haben in vielen traditionellen Gesellschaften wegen des Gebrauchs von Eisen und Feuer eine Außenseiterrolle und leben am Rand der Siedlung. Bei den Berti-Männern ist es dagegen die Eigenschaft des Feuers als zum Bereich der Frauen gehörend, weshalb diese Tätigkeit üblicherweise nicht von ihnen, sondern von Zaghawa ausgeübt wird.[9]

Der symbolische Ausdruck des Erwachsenenstatus ist der eigene Haushalt. Im Alter bleiben die Berti in ihrem Haus, sie leben nicht bei den Kindern. Bereits mit der Heirat der Kinder geben die Eltern Eigentum und damit Einflussmöglichkeiten ab, mit der Erwartung, dadurch im Alter von den anstrengenden Arbeiten entlastet zu werden. Die Tochter erhält Land und ein paar Tiere, die meisten Tiere gehen an den Sohn. Die Plantagen der Verek-Akazien werden nur an den Sohn übertragen, da sich aus ihnen das meiste Geld erwirtschaften lässt. Die frühe Übertragung von Eigentum befreit von Generationskonflikten.[10]

Übergänge

Das Weltbild der Berti ist durch das Gegensatzpaar Innen–Außen geprägt. Von großer Bedeutung sind zahlreiche Übergangsrituale, die diese räumlich festgelegte Barriere sicher überwinden helfen und Übergangsrituale in der biografischen Entwicklung des Menschen.

Zu letzteren gehört der mit der Heirat vollzogene Übergang vom Mädchen (binei) zur Frau (mara), der einen sozialen Aufstieg bedeutet. Wird die Frau geschieden oder stirbt ihr Mann, kann sie als Alleinstehende einen Haushalt weiterführen und behält ihren durch die Ehe erworbenen Status als 'azaba (Geschiedene) bei. Anders der Mann: Er verliert nach der Trennung seinen Status und fällt auf die Stufe eines Jugendlichen zurück, falls er nicht erneut eine Frau in seinen Haushalt aufnimmt.

Die räumlichen Übergänge beziehen sich auf das Verhältnis von Dorf (hilla) / innen / Kultur / relative Sicherheit zu der Welt außerhalb (khala) / Natur / Gefahr. Außen lauern direkte physische Gefahren durch Schlangen und Hyänen, aber auch durch die eher harmlosen Geister (dschūnun) und die gefährlichen schayātīn. Der Glaube an schayātīn ist besonders ausgeprägt, sie werden als größte Gefahr außerhalb des Dorfes vorgestellt. Sie sollen zahlreicher als Menschen sein, unterhalb und oberhalb der Erde leben und sich an Brunnen, auf Felsen, im Schatten kleiner Bäume und an Ameisenhügeln versammeln. Am aktivsten sind sie um die Mittagszeit und nach Sonnenuntergang. Die schayātīn verweisen auf ihre vorislamische Herkunft.

Am gefährlichsten ist der Grenzübergang zwischen beiden Welten, weshalb es für beide Richtungen Rituale zu befolgen gibt. Das erste individuelle Ritual für ein Kind wird frühestens 40 Tage nach seiner Geburt durchgeführt, wenn es zum Brunnen, zum Sammeln von Feuerholz (ebenfalls exklusiv Frauenarbeit) oder auf das Feld gebracht werden soll. Jedes Mal kommen in einem Ritual, dessen Zweck es ist, den jeweiligen Ort zu einem sicheren Platz zu erklären, gekochte Hirse, Hirsebier und Wasser zum Einsatz.

Wie es Rituale in der Bewegungsrichtung von innen nach außen gibt, müssen auch in umgekehrter Richtung Rituale stattfinden, um nicht äußere Gefahren einzuschleppen. Wenn die Sparren für ein neues Haus (bētu) gesetzt sind und bevor das Dach gedeckt wird, besprengen es Frauen mit Wasser und Hirsebier. Beim Hausneubau für ein frisch verheiratetes Paar sollte noch vorsichtiger vorgegangen werden. Es sollte am besten aus dem Abbruch alter Häuser im Dorf errichtet werden, damit kein Material verwendet werden muss, das direkt von außen (khala) stammt. Aufwendige symbolische Rituale regeln den Einzug der Braut, die Ordnung der alltäglichen Abläufe von Schlafen, Kochen, Hirse mahlen wird etappenweise eingeführt.[11]

Krankheiten werden häufig mit traditionellem Verständnis betrachtet. Habbōba (oder habboaba) ist eine unsichtbare mystische Figur, die Kindern Masern bringt. Es ist ein Wesen aus dem gefährlichen Bereich des khala, das in das Dorf eindringen kann, falls durch das Nichtbeachten einer Regel die Grenze offen ist. Es muss also die Grenze rituell wiederhergestellt werden, damit habbōba geht und die Krankheit daraufhin verschwindet. Solange wird habbōba mit Respekt behandelt. Wurde die Krankheit ausreichend mit einer bestimmten Diät (deren Hauptbestandteil wiederum Hirsebier ist) behandelt, wird das Kind am siebten Tag rituell mit Wasser gewaschen. Dieses vom Brunnen außerhalb gebrachte Wasser darf nicht wie üblich mit dem Esel, sondern muß auf dem Kopf oder mit einem Kamel hertransportiert worden sein. Nach der Waschung ist habbōba aus dem Haus verabschiedet.[12][13]

Literatur

  • Abdullahi Osman El-Tom: Berti Qur'anic Amulets. Journal of Religion in Africa, 17, 1987, S. 224–244
  • Abdullahi Osman El-Tom: Drinking the Koran: The Meaning of Koranic Verses in Berti Erasure. Africa: Journal of the International African Institute, Vol. 55, No. 4, Popular Islam. 1985, S. 414–431
  • Abdullahi Osman El-Tom: Islam and cultural identity among the Berti of Sudan. GeoJournal 46, 2, 1998, S. 155–161
  • Ladislav Holy: Religion and Custom in a Muslim Society: The Berti of Sudan. Cambridge University Press, Cambridge 1991 Introduction (PDF; 750 kB)
  • Ladislav Holy: Neighbours and Kinsmen. A Study of the Berti People of Darfur. St Martin’s Press, New York 1974
  • Ladislav Holy: Residence Among the Berti. In: Ian Cunnison und W. James (Hrsg.): Essays in Sudan Ethnography. C. Hurst, London 1972, S. 58–70
  • Alison S. Pyle, Omer Abdel Gabbar: Household vulnerability to famine: Survival and recovery strategies among Berti and Zaghawa migrants in Northern Dafur, Sudan, 1982–1989. GeoJournal, 30, 2, 1993, S. 141–146

Einzelnachweise

  1. Sudan Humanitarian Activities. UNjobs (PDF; 1,3 MB) Karte des Gebiets. Eintrag der Hilfsprogramme Stand Juli 2005 (bei Internet Archive)
  2. Topographic Field Map, Al Fashir, 1:250.000 (PDF; 7,4 MB) Detailkarte der Universität Bern (bei Internet Archive)
  3. Darfur’s Berti tribe distances its self from belligerent parties. Sudan Tribune, 18. Oktober 2006
  4. Holy 1991, S. 10 f, 22
  5. Holy 1991, S. 21–33
  6. Holy 1991, S. 221
  7. Holy 1991, S. 36–38
  8. Holy 1991, S. 78 f
  9. Holy 1991, S. 50–54, 63
  10. Ladislav Holy: Strategies for old age among the Berti of the Sudan. In: Paul Spencer (Hrsg.): Anthropology and the riddle of the Sphinx. Paradoxes of Changes in the Life Course. Routledge, New York 1990, S. 173 f
  11. Holy 1991, S. 104–116
  12. Holy 1991, S. 199–201
  13. Abdullahi Osman El-Tom: The Management of Habboaba Illness among the Berti of Darfur. (Ethnotherapien. Therapeutische Konzepte im Kulturvergleich) Curare 14, 1998, S. 1–6

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Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
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14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
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29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
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08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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