Asier Sarasua Garmendia, Assar / Public domain

Baskische Sprache


Baskische Region in Spanien und Frankreich
Dialekte des Baskischen.[1]
  • Biskayisch
  • Gipuzkoanisch
  • Obernavarrisch
  • Niedernavarrisch
  • Soulisch
  • Baskisch sprechende Orte im 19. Jahrhundert (nach einer Karte von Louis-Lucien Bonaparte)
  • Die baskische Sprache – Eigenbezeichnung Euskara (dialektal auch euskera, eskuara, üskara) – wird im Baskenland (Euskal Herria), der spanisch-französischen Grenzregion an der Atlantikküste (Biskaya), von etwa 700.000 Menschen gesprochen, davon über 500.000 in Spanien. Die Zahl der Sprecher außerhalb des angestammten Sprachgebiets ist nicht unerheblich, vor allem in Europa und Amerika, sodass insgesamt etwa 800.000 Menschen Baskisch sprechen.

    Das Baskische ist nach dem überwiegenden Urteil der einschlägigen Forschung mit keiner anderen bekannten Sprache genetisch verwandt. Es ist also eine sogenannte isolierte Sprache, während alle anderen heutigen Sprachen Europas zu einer größeren Sprachfamilie gehören: entweder zu den indogermanischen, den uralischen, den Turksprachen oder den semitischen Sprachen.

    Die Bezeichnung „Basken“ stammt vom Lateinischen vascones, einem Namen, der ursprünglich auch für keltiberische Gruppen benutzt wurde, obwohl er etymologisch mit der Wurzel eusk- in Zusammenhang steht. Die Eigenbezeichnung der Basken ist Euskaldunak, abgeleitet vom Sprachnamen Euskara (bedeutet also eigentlich „Baskischsprecher“).

    Zur aktuellen Sprachpolitik im Baskenland siehe den Artikel Baskische Sprachpolitik.

    Baskisch (Euskara)

    Gesprochen in

    Spanien, Frankreich
    Sprecher ca. 690.000 bis 800.000 (Muttersprachler)
    Linguistische
    Klassifikation
    • Isolierte Sprachen
      Baskisch
    Offizieller Status
    Amtssprache von Spanien (Autonome Gemeinschaft Baskenland und Teilen von Navarra)
    Sprachcodes
    ISO 639-1:

    eu

    ISO 639-2: (B) baq (T) eus
    ISO 639-3:

    eus

    Das Baskische ist heute die einzige nichtindogermanische Sprache des westlichen Europa und die einzige isolierte Sprache des gesamten europäischen Kontinents. Schon dadurch nimmt sie eine auffällige Sonderrolle ein. Baskisch konnte sich im westlichen Pyrenäengebiet Spaniens (in den Autonomen Gemeinschaften Baskenland und Navarra) und Frankreichs (französisches Baskenland) über Jahrtausende gegen verschiedene indogermanische Sprachen behaupten, darunter das Keltische, das Lateinische und die heutigen romanischen Sprachen. Es wird angenommen, dass das Baskische der letzte überlebende Vertreter einer alteuropäischen Sprachschicht ist, die vor dem Vordringen des Indogermanischen in weiten Teilen Westeuropas verbreitet war. Allerdings kann das Altbaskische oder Vaskonische – der antike Vorgänger der modernen Sprache – entgegen einer heute populären Auffassung kaum als eine Art alteuropäische Gemeinsprache angesehen werden, die vor der Indogermanisierung über ganz Süd-, West- und Mitteleuropa verbreitet gewesen sein soll. Sicherlich gab es in diesen umfangreichen Gebieten vorindogermanische Sprachen, von denen die eine oder andere mit dem Vorläufer des heutigen Baskischen verwandt gewesen sein mag. Aber schon die Verwandtschaft zu den auf der iberischen Halbinsel vormals verbreiteten vorindogermanischen Sprachen Iberisch und Südlusitanisch wird von den meisten Forschern angezweifelt.

    Als eine frühe Form des Baskischen kann das Aquitanische (in Südfrankreich) gelten, das nur in etwa 500 Personen- und Götternamen auf lateinisch geschriebenen Grab- und Weihinschriften überliefert ist. Sowohl das Namengut als auch die wenigen identifizierbaren morphologischen Partikeln weisen eine Verwandtschaft mit dem heutigen Baskischen auf (z. B. aquitanisch nesca „Wassernymphe“, bask. neska „Mädchen“; aquit. cison „Mann“, bask. gizon „Mensch, Mann“; -en(n) aquit. und bask. Genitivendung).

    Ethnolinguistische Daten zum Baskischen

    Sprecherzahlen, Sprachstatus

    Das Baskische wird heute von etwa 700.000 Menschen vor allem in Nordostspanien und Südwestfrankreich gesprochen. Zuverlässige Sprecherzahlen für das Baskische außerhalb des Baskenlandes liegen nicht vor, aber rund 90.000 dürften die Sprache in anderen Teilen Europas und Amerikas sprechen oder wenigstens verstehen, so dass die Gesamtzahl der Sprecher auf fast 800.000 geschätzt werden kann (Encyclopædia Britannica 1998 liefert höhere Zahlen, Ethnologue 2006 – basierend auf Zählungen von 1991 – geht von insgesamt 650.000 Sprechern aus. Der Zensus von 1994 ergab etwa 618.000 Muttersprachler. EUROSTAT, das statistische Jahrbuch der EU, gibt 1999 690.000 Sprecher für Spanien an, für Frankreich rechnet das Instituto Cultural Vasco 1997 mit 56.000 Baskischsprechern über 15 Jahren.)

    Fast alle Sprecher des Baskischen sind zwei- oder mehrsprachig und beherrschen zusätzlich noch wenigstens die Nationalsprache ihres jeweiligen Landes. Im spanischen Baskenland (im engeren Sinne: Provinzen Guipúzcoa, Vizcaya und Álava) besitzt das Baskische seit 1978 den Status einer regionalen Amtssprache (dazu ausführlich der Artikel Baskische Sprachpolitik), in Navarra ist es seit 1986 kooffizielle Amtssprache in den überwiegend baskischsprachigen Gemeinden. In Frankreich hat auf dem gesamten Staatsgebiet alleine die französische Sprache den Status einer offiziellen (Amts-)Sprache. Baskisch gilt wie alle anderen traditionell in den verschiedenen Landesteilen gesprochenen Sprachen als regionale Sprache Frankreichs und besitzt als solche (nicht spezifisch genannt) seit der Verfassungsänderung vom 23. Juli 2008 Verfassungsrang als (schützenswertes) Kulturgut („patrimoine de la France“). Hieraus leitet sich (bisher) keinerlei konkreter Rechtsanspruch ab. Die französische Sprachpolitik sieht nicht einmal eine offizielle Zählung der Sprecher vor. Baskische Verbände gehen teilweise von höheren Sprecherzahlen aus – bis zu zwei Millionen –, dabei werden aber kompetente aktive Sprecher und passive Sprecher (Personen, die das Baskische bis zu einem gewissen Grade zwar verstehen, aber es nicht kompetent sprechen können) nicht unterschieden. In Spanien tragen heute etwa 4,5 Mio. Menschen einen baskischen Nachnamen.

    Geografische Verteilung

    Das Sprachgebiet liegt an der Küste im Südosten des Golfs von Biskaya von Bilbao in Spanien bis Bayonne in Frankreich. Es hat heute eine Ost-West-Ausdehnung von über 150 km, eine Nord-Süd-Ausdehnung von weniger als 100 km und umfasst eine Fläche von etwa 10.000 km². In Spanien sind das die Provinzen Guipúzcoa, Teile von Vizcaya und Navarra, und der Nordteil von Álava. Die Basken konzentrieren sich vor allem in den hochindustrialisierten Regionen dieses Gebiets. Die höchsten Bevölkerungsanteile haben sie allerdings in ländlichen Gebirgstälern. Zahlreiche Sprecher des Baskischen leben auch in den Großstädten außerhalb des geschlossenen baskischen Sprachraums, insbesondere den Provinzhauptstädten Vitoria-Gasteiz und Pamplona/Iruña sowie in Madrid. In Frankreich wird Baskisch vor allem im französischen Teil des Baskenlandes, dem westlichen Teil des Departments Pyrénées-Atlantiques mit den historischen baskischen Provinzen Labourd, Basse-Navarre und Soule gesprochen. An der Küste im Bereich der bevölkerungsreichen urbanen Zentren (Bayonne/Baiona-Biarritz) ist der Anteil der Baskischsprecher auch hier niedriger als im ländlichen Inneren. Außerhalb des Baskenlandes gibt es größere Sprecherzahlen in den USA, den lateinamerikanischen Ländern, Australien, den Philippinen und in anderen Teilen Europas.

    Dialekte, Euskara Batua

    Dialekte des Baskischen im spanischen und französischen Baskenland

    Die Sprachwissenschaft unterscheidet meist sieben Hauptdialekte des Baskischen:

    • in Spanien: die Dialekte von Bizkaia (Biskayisch auch Vizcainisch), Gipuzkoa (Gipuzkoanisch), Araba (Álava) (heute †) und Nafarroa (Obernavarrisch)
    • in Frankreich: die Dialekte von Lapurdi (Laburdinisch auch Labourdisch), Nafarroa Beherea (Niedernavarrisch) und Zuberoa (Suletinisch auch Soulisch)

    Diese Dialekte lassen sich aber noch einmal in mindestens 25 Subdialekte untergliedern. Die Dialekte werden nach den (ehemaligen) Provinzen eingeteilt. Die Dialektunterschiede sind nicht sehr groß, Nachbardialekte sind gut gegenseitig verständlich, am stärksten weicht der östlichste französische Dialekt, der Dialekt von Zuberoa (Suletinisch) ab.

    Drei Hauptgruppen unterscheidet man: 1. Biskayisch, 2. Gipuzcoanisch, Labourdisch und Obernavarresisch, 3. Niedernavarresisch und Soulisch. Eine Aufteilung der baskischen Dialekte in drei separate Sprachen – spanisches Baskisch, Navarro-Labourdin und Souletin, wie sie Ethnologue vornimmt – entspricht trotz der starken Abweichung des suletinischen Dialekts nicht der wissenschaftlichen Literatur.

    Aus dem zentralen Dialekt von Gipuzkoa und auf der Basis früherer Standardisierungsprojekte hat die Baskische Akademie unter der Leitung von Koldo Mitxelena (Luís Michelena) seit 1968 einen Sprach- und Schriftstandard Euskara Batua (Geeintes Baskisch) geschaffen. Seit 1980 sind mehr als 80 % aller baskischen Publikationen – immerhin rund 5000 Titel – in dieser standardisierten Sprache erschienen, die sich langsam auch als gesprochene Hochsprache durchzusetzen beginnt. (Dazu weitere Details im Artikel Baskische Sprachpolitik.)

    Geschichte der baskischen Sprache

    Die Entwicklung des Baskischen

    Stämme und Sprachen etwa 200 Jahre v. Chr.; baskische Gruppe lachsrot, iberische Gebiet grün, keltische Gebiet hellblau

    Zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde das Baskische nachweislich nördlich und südlich der Pyrenäen und in weiten Teilen Nordspaniens gesprochen. Nach der römischen Herrschaft dehnte sich das Sprachgebiet weiter nach Südwesten bis in die Provinz Rioja Alta, einem Gebiet innerhalb der heutigen Provinz La Rioja, aus. Die östlichsten baskischen Dialekte (Aquitanisch) wurden früh von den romanischen Sprachen verdrängt. Im Mittelalter konnte sich das ländliche schriftlose Baskische nur schwer gegen die aufstrebenden romanischen Schrift- und Kultursprachen (z. B. Aragonesisch und Okzitanisch) behaupten. Im Süden verlor das Baskische seit dem 10. Jahrhundert gegen das weiter vordringende Spanische, hat aber heute etwa denselben geographischen Umfang wie im 16. Jahrhundert behalten, obwohl es in den letzten beiden Jahrhunderten in den industriellen Kerngebieten, aber auch den Randzonen des Baskenlandes einen harten Überlebenskampf führen musste.

    Schriftliche Überlieferung

    Lateinische Inschriften meist aus dem heutigen Südwestfrankreich bewahren einige eindeutig baskische Personennamen oder Götternamen (Leherenno deo „der erste Gott“). Seit 1000 n. Chr. bleiben baskische Eigennamen, aber auch baskische Formeln und kurze Sätze häufiger erhalten. Das erste Buch in baskischer Sprache wurde 1545 gedruckt (Linguae Vasconum Primitiae). Es wurde von Jean (d') Etxepare (Echepare), einem Priester aus Niedernavarra, verfasst und enthält eine Reihe volkstümlicher Gedichte. Dieses Buch war der Beginn einer ununterbrochenen, aber nicht besonders umfangreichen literarischen Überlieferung, die vor allem religiöse Titel aufweist. Die „Baskische Wiedererweckungs- oder Renaissancebewegung“ (Euskal pizkundea, 1887–1936) unternahm erste konkrete Schritte zur Vereinheitlichung der Schriftsprache auf Basis des Zentraldialekts von Gipuzkoa.

    Bürgerkrieg und Franco-Zeit

    Vorübergehend erlangte das Baskische während des Spanischen Bürgerkriegs 1935/36 den Status einer Amtssprache für das spanische Baskenland. In der anschließenden Franco-Diktatur (1939–1975) wurde der Gebrauch des Baskischen im gesamten öffentlichen Bereich verboten, was die Sprecherzahlen im Laufe dieser Jahre stark absinken ließ. Erst seit 1965 wurden die Einschränkungen etwas gelockert, so dass sogar Schulen mit Baskisch als Unterrichtssprache (ikastolak) und Baskischkurse für Erwachsene eingerichtet werden konnten. Diese Institutionen, die sich bald im gesamten Baskenland ausbreiteten, machten die Schaffung einer einheitlichen baskischen Schriftsprache immer dringender.

    Standardisierung, regionale Amtssprache

    Die Etablierung des gemeinsamen Schrift- und Sprachstandards Euskara Batua (‚geeintes Baskisch‘) wurde durch die Orthographie-Festlegung von Koldo Mitxelena (auch Luís Michelena) 1968 entscheidend gefördert, sie ist aber bis heute nicht vollständig abgeschlossen. Die Demokratisierung Spaniens seit 1975 und insbesondere die Verfassung von 1978, die dem Baskischen den Status einer regionalen Amtssprache neben dem Spanischen in den Provinzen Vizcaya, Guipúzcoa, Álava und Teilen von Navarra einräumte, schuf günstigere Voraussetzungen für die Stabilisierung und weitere Entwicklung der baskischen Sprache in Spanien.

    Ausblick

    Diese förderlichen politischen Umstände, die feste Verwurzelung des Baskischen in der baskischen Bevölkerung und deren starkes ethnisches und sprachliches Bewusstsein tragen sicherlich wesentlich zur längerfristigen Behauptung dieser außerordentlichen Sprache bei, obwohl sie weniger als eine Million Sprecher hat.

    Herkunftstheorien

    Der Nachweis einer genetischen Verwandtschaft des Baskischen mit anderen Sprachen ist schon aus folgenden Gründen schwierig:

    • Größere schriftliche Zeugnisse liegen erst aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert vor, so dass ältere Sprachstufen nur schwer rekonstruiert werden können. Hier kann allerdings die alte baskische Toponymie (Ortsnamenkunde) helfen.
    • Andere altiberische Sprachen sind nur lückenhaft bekannt. Man kann deswegen nicht entscheiden, ob die in geringer Zahl existierenden baskisch-altiberischen Wortgleichungen nicht vielleicht auf Entlehnung oder Sprachkontakt zurückgehen (siehe „iberische Hypothese“).

    Die bisher unter seriösen Forschern meistverbreitete Hypothese besagt, dass das Baskische mit keiner anderen Sprache verwandt, also isoliert ist. Dennoch gab und gibt es auch zahlreiche Versuche, das Baskische mit anderen Sprachen und Sprachfamilien genetisch in Beziehung zu setzen. Offensichtlich bot die Isolation des Baskischen inmitten indogermanischer Sprachen dazu einen besonderen Anreiz. R.P.G. Rijk (1992) beschreibt das Ergebnis dieser Bemühungen lapidar: „Trotz all der Tinte, die auf seine genetische Verwandtschaft in den letzten hundert Jahren verwendet wurde, ist die Sache immer noch unklar.“

    Die iberische Hypothese

    Bereits Wilhelm von Humboldt und später Hugo Schuchardt stellten im 19. Jahrhundert die Hypothese der Verwandtschaft des Baskischen mit dem Iberischen auf. Das Iberische – nicht zu verwechseln mit dem Keltiberischen, einer keltischen und somit indogermanischen Sprache – ist eine nicht-indogermanische Sprache des vor- und frührömischen Spaniens (6. bis 1. Jahrhundert v. Chr.), die zunächst vereinzelt in griechischer, später in größerem Umfang in einer eigenen – von den Phöniziern und Griechen beeinflussten – iberischen Schrift auf zahlreichen Inschriften und Münzen in Spanien, auf den Balearen und in Südfrankreich überliefert wurde. Obwohl die Entzifferung der iberischen Buchstaben-Silben-Schrift gelungen ist (M.G. Moreno 1922–24), sind die iberischen Texte kaum verständlich geworden. Insbesondere war – entgegen der ursprünglichen Erwartung – das Baskische zu ihrem Verständnis bisher in keiner Weise hilfreich, was allein schon eine nähere Verwandtschaft dieser beiden Sprachen unwahrscheinlich macht. Dennoch wird von einigen Forschern die baskisch-iberische Hypothese nach wie vor vertreten, während die Mehrheit sie inzwischen ablehnt. Einige iberisch-baskische Wortgleichungen (z. B. mit bask. bizkar „Felswand“, argi „hell“, ilun „dunkel“, iri „Stadt“) sind auch durch den engen Kontakt des Altbaskischen mit dem Iberischen erklärbar.

    Afrikanische Verwandte?

    Andere sehen eine Verbindung des Baskischen zu afrikanischen Sprachen. Genannt wurden die Berbersprachen, eine Untergruppe der afroasiatischen Sprachen, die Songhai-Sprachen, deren eigene Klassifikation jedoch umstritten ist, und die Gruppe der Mande-Sprachen, die zu den Niger-Kongo-Sprachen gehören. Keine dieser Hypothesen konnte sich durchsetzen, sprachtypologisch sind sie äußerst fragwürdig.

    Die kaukasische Hypothese

    Diese Hypothesen wurden zudem bald durch die baskisch-kaukasische These verdrängt, die das Baskische mit den Kaukasus-Sprachen insgesamt oder einer Teilgruppe davon in Verbindung brachte. Unter den kaukasischen Sprachen versteht man die alteingesessenen Sprachen des Kaukasus, die weder indogermanisch noch turkisch noch semitisch sind. Der Kaukasologe Georgij A. Klimov setzte sich mit verschiedenen Autoren der baskisch-kaukasischen These kritisch auseinander und kommt zu einer völligen Ablehnung (Klimov 1994).

    Klimovs Hauptgründe für die Ablehnung einer Verwandtschaft des Baskischen mit den kaukasischen Sprachen lauten:

    • Die verschiedenen genetischen Einheiten des Kaukasischen (das in mindestens drei verschiedene Sprachfamilien zerfällt) werden beim Sprachvergleich nicht berücksichtigt.
    • Das Baskische wird nach Bedarf mit einzelnen der rund 40 modernen Kaukasussprachen verglichen, anstatt rekonstruierte kaukasische Protosprachen heranzuziehen.
    • Lautgesetze zwischen dem Baskischen und kaukasischen Einheiten werden selten etabliert.
    • Die Argumentation ist generell stark typologisch geprägt, wodurch sie keinerlei genetische Beweiskraft besitzt.
    • Semantische Anachronismen werden herangezogen (zum Beispiel werden Wörter der Eisenverarbeitung zum Vergleich benutzt, obwohl das Baskische und die Kaukasus-Sprachen sich vor mindestens 5000 Jahren getrennt haben müssten; damals gab es keine Eisenverarbeitung).
    • Indogermanische Lehnwörter werden in den Vergleich einbezogen.

    Klimovs Fazit: „Die baskisch-kaukasische These wird heutzutage nur noch von Journalisten oder von solchen Sprachforschern aufrechterhalten, die mit den Fakten des Baskischen oder der kaukasischen Sprachen nicht vertraut sind.“ (Klimov 1994).

    Die dene-kaukasische Hypothese

    Die neuesten Versuche zielen darauf ab, das Baskische als ein Glied einer hypothetischen europäisch-asiatisch-nordamerikanischen Makrofamilie, des sogenannten Dene-Kaukasischen zu etablieren. Diese Makrofamilie geht im Kern auf Sergei Starostin 1984 zurück, die Hinzunahme des Baskischen wurde unter anderen von W. Tschirikba 1985 vorgeschlagen. Nach dieser These wäre das Baskische mit dem Nordkaukasischen, dem Sinotibetischen und den Na-Dené-Sprachen Nordamerikas verwandt. Die dene-kaukasische Hypothese wird allerdings bisher nur von wenigen Forschern unterstützt, somit ist auch die Frage einer Einordnung des Baskischen in diese Makrofamilie völlig ungeklärt.

    Vaskonische Hypothese

    Der Münchner Linguist Theo Vennemann[2] stellt die Hypothese auf, dass eine als Vaskonisch bezeichnete Vorläufersprache des Baskischen einst in weiten Teilen West- und Mitteleuropas verbreitet war. Nach seinen namen- (s. "Onomastik") und gewässerkundlichen (s. "Hydronymie") Interpretationen sieht er Übereinstimmungen von Wortkernen vieler Fluss- und Ortsnamen in West- und Mitteleuropa mit baskischen Wörtern für Wasser, Fluss, Gewässer, Tal u. a. Viele Forscher haben diesen Ansatz verworfen, weil er kaum beweisbar sei.

    Fazit: Isolierte Sprache

    Man muss abschließend feststellen, dass bis heute kein hinreichender Nachweis für die Verwandtschaft des Baskischen mit irgendeiner anderen bekannten Sprache oder Sprachfamilie gelungen ist. Baskisch ist also nach dem Stand der wissenschaftlichen Forschung als eine isolierte Sprache einzustufen.

    Wechselbeziehungen zu Nachbarsprachen

    Phonologie

    Zwei benachbarte romanische Sprachen, nämlich Spanisch und noch stärker die südwestokzitanische Regionalsprache Gaskognisch, weisen eine Reduktion des lateinischen f zu h auf, das in der spanischen Hochsprache heute verstummt ist. Dieses Phänomen wird auf den Einfluss des Baskischen zurückgeführt, zum Vergleich der spanische Ortsname Fuenterrabia, baskisch Hondarribia.

    • lat. filia → frz. fille, okz. filha : span. hija, gask. hilha „Tochter“
    • lat. farina → frz. farine, okz. farina : span. harina, gask. haría „Mehl“
    • lat. florem → frz. fleur, span./okz. flor : gask. hlor „Blume“
    • lat. frigidus → span. frío, frz. froid, okz. freg, fred : gask. hred „kalt“
    • vulgärlat. calefare → frz. chauffer, kat. calfar, okz. caufar : gask. cauhar „heizen“

    Weitere Einflüsse sind die Unterscheidung zweier r-Laute im Baskischen wie im Spanischen und der sogenannte prothetische Vokal vor ursprünglich anlautendem r.

    • lat. rota → span. rueda, frz. roue, okz. ròda : bask. errota, gask. arroda „Rad“

    Die gesamte Gascogne wird als ehemaliges baskisches Sprachgebiet angesehen, und auch in Spanien soll das Verbreitungsgebiet früher ausgedehnter gewesen sein als heute, was durch die Toponymie gezeigt wird: Val d'Aran (baskisch aran „Tal“).

    Lexikalisch Entlehnung

    Das Baskische hat nicht nur in seiner Morphologie, sondern auch in seinem Wortschatz eine augenfällige Eigenständigkeit bewahrt, trotz des mindestens 2500-jährigen Drucks der umgebenden indogermanischen Sprachen. Dennoch hat es im Laufe seiner Geschichte Lehnwörter vor allem aus dem lateinisch-romanischen Sprachen integriert. Einige Beispiele sind:

    • bake < lat. pax, pacis „Frieden“
    • dorre < span. torre „Turm“
    • eliza < lat. ecclesia „Kirche“
    • errege < lat. rex, regis „König“
    • errota < lat. rota „Rad“ (s.o.)
    • gaztelu < lat. castellum „Kastell“
    • katu < lat. cattus „Katze“
    • lege < lat. lex, legis „Gesetz“
    • liburu < lat. liber, vulgärlat. librum „Buch“

    Eine weitere wichtige Lehnwortschicht entstammt dem Keltischen wie z. B.

    • adar < kelt. adarcos „Horn“ (unsicher)
    • hartz < kelt. artos „Bär“
    • lekeda < kelt. legita „Bodensatz“
    • maite „geliebt“ < kelt. matis „gut“
    • mando „Maultier“ < kelt. mandus „kleines Pferd“
    • tegi < kelt. tegos „Haus“
    • tusuri „Teufelei“ < kelt. dusios „Teufel“

    Obwohl das Baskische zahlreiche Möglichkeiten besitzt, durch Ableitungen neue Wörter zu bilden, finden heute die englischen und romanischen Wörter der modernen Technologie in großem Umfang als Fremdwörter Eingang ins Baskische. Umgekehrt wurden nur sehr wenige baskische Wörter in die umgebenden romanischen Sprachen entlehnt; allerdings haben baskische Familien- und Ortsnamen in Spanien und Lateinamerika weite Verbreitung gefunden (z. B. Bolívar, Echeverría und Guevara). Mögliche baskisch-stämmige Lehnwörter in romanischen Sprachen sind:

    • span. becerro „einjähriges Kalb“, aus aspan. bezerro < bask. bet- „Kuh“ (wortbildende Form von behi) + -irru.
    • span. bizarro „kühn, lebendig, tapfer“ < bask. bizar „Bart“.
    • span. cachorro „Hündchen“, südkors. ghjacaru „Jagdhund“, sard. giagaru < bask. txakur „Welpen“.
    • span. cencerro „Kuhglocke“ < bask. zintzarri, zintzerri.
    • port. esquerdo, span. izquierda, kat. esquerre „links“, okz. esquèr(ra) „link“ < bask. ezkerra „Linke“, aus ezker „link“.
    • span. madroño, arag. martuel, kat. maduixa „Erdbeerbaum“ < bask. martotx „Brombeerstrauch“, martuts ~ martuza „Brombeer“.
    • port. pestana, span. pestaña, kat. pestanya „Wimper“ < *pistanna < urbask. *pist-, woraus bask. pizta „Augenbutter“ und piztule „Wimper“.
    • port. sarça, span. zarza „Brombeerstrauch“, aus aspan. çarça < abask. çarzi (17. Jh.), woraus bask. sasi „Dornbusch“ und sarri „Gesträuch, Dickicht“.
    • port. veiga, span. vega „Aue, fruchtbare Ebene“, aus aspan. vayca < bask. ibai „Fluß“ + -ko (Separativendung; deminutive Bildung).

    Zur Sprachstruktur des Baskischen

    Das Baskische unterscheidet sich typologisch völlig von den heute benachbarten romanischen und allen indogermanischen Sprachen: es besitzt eine Suffix-Deklination (wie agglutinierende Sprachen, z. B. die uralischen und turkischen Sprachen), kein grammatisches Geschlecht und ein äußerst formenreiches und kompliziertes Verbalsystem mit der Markierung von einer oder bis zu vier Personen in jeder finiten Verbalform (polypersonale Flexion). Die Markierung der Nominalflexion (Deklination) erfolgt am Ende einer Wortgruppe (Syntagma).

    Lautsystem

    Vokale

    Das Vokalsystem ist dreistufig und unterscheidet keine Vokalquantitäten. Das Baskische hat fünf Vokale und zehn Diphthonge. Die Vokale sind a [a], e [e], i [i] , o [o] und u [u]. Dabei können e und i je nach Umgebung offener oder geschlossener ausgesprochen werden. Zusätzlich gibt es im suletinischen Dialekt den Laut ü [y]. Unter Linguisten ist strittig, ob er nur als Aussprachevariante des u zu betrachten ist, oder als eigenständiges Phonem. Bei den Diphthongen unterscheidet man zwei Gruppen. Die abnehmenden Diphthonge beginnen mit einem offenen Vokal und enden mit einem geschlossenen: ai, ei, oi, au, eu. Bei den ansteigenden Diphthongen folgt auf einen geschlossenen Vokal ein offener: ia, ie, io, ua, ue. Der häufigste Diphthong, das "ai" wird oft nicht als Diphthong gesprochen, sondern das i palatalisiert den nachfolgenden Konsonanten, Beispiel baina [baɲa].[3]

    Konsonanten

    Besonderheiten im baskischen Konsonantensystem sind die beiden s-Laute und die fünf Palatal-Laute.

    Der Buchstabe z stellt ein stimmloses [s] dar, bei dem die Zungenspitze am unteren Zahnwall liegt, wie bei der deutschen, französischen oder englischen Aussprache des Buchstabens s. Bei dem baskischen mit s dargestellten Laut [ɕ] liegt die Zungenspitze dagegen beim oberen Zahnwall, ähnlich wie bei der Aussprache des Lautes, der im europäischen Spanisch mit dem Buchstabens s dargestellt wird.

    Zu den Palatallauten gehören: stimmloses [c] (zwischen deutschem „z“ und „tsch“), geschrieben als tt oder -it-, dazu das stimmhafte [ɟ] (zwischen „ds“ und „dj“), geschrieben als dd oder -id-, das [ɲ] (zwischen deutschem „n“ und „j“), geschrieben ñ oder in, das [ʎ] (zwischen deutschem „l“ und „j“), geschrieben ll oder il, und das [ʃ], im Baskischen mit dem Buchstaben x dargestellt. Die Aussprache ähnelt deutschem „sch“, schwankt jedoch zwischen ch und dsch. [4]

    labial dental apiko-
    alveol.
    dorso-
    alveol.
    postalv. palatal velar glottal
    Okklusive
    stimmlos
    p t ʦ (tz) ʨ (ts) ʧ (tx) (c) (tt) k .
    Okklusive
    stimmhaft
    b d . . . (ɟ) (dd) g .
    Frikative (f) . s (z) ɕ (s) ʃ (x) . x/ʤ (j) h
    Nasale m n . . . (ɲ) (ñ) . .
    Vibranten . . . r (rr) . . . .
    Taps/Flaps . . . ɾ (r) . . . .
    Laterale . . . l . ʎ (ll) . .

    Die Laute sind in der IPA-Form angegeben, in Klammern dahinter die schriftlichen Realisierungen der baskischen Orthographie, falls sie von der IPA-Form abweichen. Eingeklammerte Phoneme haben keinen vollständigen Phonemstatus, so tritt [f] nur in Lehnwörtern auf, [c] und [ɟ] kommt besonders in Koseformen vor. Auch wenn [h] von vielen Sprechern an der Oberfläche nicht artikuliert wird, handelt es sich systematisch gesehen um ein Phonem des Baskischen.

    Der Unterschied zwischen ts und tz ist phonemisch, wie das Beispielpaar

    • atzo „gestern“
    • atso „alt“

    belegt.

    Die Aussprache der stimmlosen Plosive ist stärker aspiriert als in den romanischen Sprachen.

    Ergativsprache

    Das Baskische ist eine Ergativ-Sprache, das heißt, es gibt für das Subjekt eines transitiven Verbums einen besonderen Fall, den Ergativ, während für das Subjekt intransitiver Verben der Absolutiv benutzt wird. Dieser Absolutiv dient gleichzeitig als direktes (Akkusativ-) Objekt transitiver Verben. Der Ergativ wird im Baskischen durch das Suffix /-(e)k/ gekennzeichnet, der Absolutiv bleibt unmarkiert, er stellt die Grundform des Nomens dar.

    • Jon dator > John kommt (intransitiv, Jon im Absolutiv)
    • Jonek ardoa dakar > John bringt Wein (ardo) (transitiv, Jon im Ergativ, ardo im Absolutiv)
    • Oinak zerbitzatzen du eskua > Der Fuß (oina) bedient die Hand (eskua),
    • eta eskuak oina > und die Hand den Fuß.

    Nominalmorphologie

    Transnumeral, Singular und Plural

    Das Nomen besitzt eine numerusfreie Grundform (Transnumeral), eine Singular-Form und eine Plural-Form. Im Absolutiv (siehe oben) lauten die Formen wie folgt:

    Numerus Form Übersetzung
    Absolutiv Transnumeral katu Katze
    Absolutiv Singular katu-a die Katze
    Absolutiv Plural katu-ak die Katzen

    Die numerusfreie Grundform (Transnumeral) wird manchmal als indefinit bezeichnet. Es handelt sich allerdings nicht um eine spezifisch indefinite Form, vielmehr geht es darum, vom Numerus zu abstrahieren. So ist auch die Bezeichnung definit für die nicht-transnumeralen Formen nicht ganz korrekt, obwohl sie sehr verbreitet ist. Manche Sprachwissenschaftler sprechen deshalb auch von individualisiert. Der Beispielsatz: Garfield katua da. („Garfield ist eine Katze.“) zeigt deutlich, dass es sich nicht um ein Definitheitszeichen handelt.

    Kasusbildung

    Das Baskische bildet die Kasus eines Nomens durch Anfügen von Suffixen, die jedoch nicht unmittelbar auf das Nomen folgen müssen, sondern immer an das letzte Element einer Nominalgruppe angefügt werden. Die Suffixe der Deklination sind in reiner Form bei den Eigennamen und transnumeralen Formen erhalten. Die Singularsuffixe werden durch Anfügen des Markers /-a(-)/ gebildet, die Plurale meist durch Wegfall des suffixeinleitenden /-r-/. Ein Genus (grammatisches Geschlecht) kennt das Baskische nicht. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die regelmäßige Deklination im Baskischen.

    Die Fälle und ihre entsprechenden Suffixe:

    Kasus Inanimat Animat Bedeutung
    Transnumeral Singular
    Plural
    Transnumeral Singular
    Plural
    Absolutiv - -a -ak wie Inanimat (siehe oben)
    Ergativ -([r]e)k -ak -ek (siehe oben)
    Dativ -(r)i -ari -ei für
    Genitiv -(r)en -aren -en possessiver Genitiv
    Benefaktiv -(r)rentzat -arentzat -entzat zugunsten von
    Komitativ -(r)ekin -arekin -ekin zusammen mit
    Motivativ -([r]e)ngatik -a(ren)gatik -engatik wegen
    Instrumental -(e)z, -(e)taz -az -ez mittels
    Inessiv -([r]e)tan
    -([r]e)n (bei Eigennamen)
    -(e)an -etan -(r)engan
    -([r]en)gan (bei Eigennamen)
    -a(ren)gan -engan in / bei
    Allativ -(e)tara
    -([r]e)ra (bei Eigennamen)
    -(e)ra -etara -(r)engana
    -([r]en)gana (bei Eigennamen)
    -a(ren)gana -engana nach / zu
    Ablativ -(e)tatik
    -([r]e)tik (bei Eigennamen)
    -(e)tik -etatik -(r)engandik
    -([r]en)gandik (bei Eigennamen)
    -a(ren)gandik -engandik von / durch
    Direktiv -([e]ta)rantz
    -([r]e)rantz (bei Eigennamen)
    -(e)rantz -etarantz -([r]en)ganantz -a(ren)ganantz -enganantz in Richtung
    Terminativ -([e]ta)taraino
    -([r]e)raino (bei Eigennamen)
    -(e)raino -etaraino -(r)enganaino
    -([r]en)ganaino (bei Eigennamen)
    -a(ren)ganaino -enganaino bis zu
    Separativ -(e)tako
    -([r]e)ko (bei Eigennamen)
    -(e)ko -etako - von / her
    Prolativ -tzat - - -tzat - - halten für / ansehen als
    Partitiv -(r)ik - - -(r)ik - - irgendeine / keine

    Die Deklination von Nomina, die auf einen Konsonanten auslauten, unterscheidet sich nur unwesentlich: das suffixeinleitende /-r/ entfällt bei den transnumeralen Formen, vor manchen Suffixen wird ein /-e-/ eingefügt.

    Personalpronomina

    Die Deklination der Personalpronomina erfolgt nach demselben Schema:

    Kasus ich du er/sie wir Sie ihr sie (Plural)
    Absolutiv ni hi hura gu zu zuek haiek
    Ergativ nik hik hark guk zuk zuek haiek
    Dativ niri hiri hari guri zuri zuei haiei
    Genitiv nire hire haren gure zure zuen haien
    Benefaktiv niretzat hiretzat harentzat guretzat zuretzat zuentzat haientzat
    Komitativ nirekin hirekin harekin gurekin zurekin zuekin haiekin
    Instrumental nitaz hitaz hartaz gutaz zutaz zuetaz haietaz

    Nominalphrasen

    Die Kasusendungen werden in einer Nominalphrase aus mehreren Gliedern nur an das letzte Glied angehängt. Die vorangehenden Glieder werden nicht mitdekliniert. Attributive Adjektive stehen hinter dem zugehörigen Substantiv, bat (‚ein‘) hat die Funktion eines unbestimmten Artikels und steht am Ende der Nominalphrase.

    Beispiele von Nominalphrasen
    Baskisch Deutsch
    asto txuri bat ein weißer (txuri) Esel (asto)
    katu beltz batengatik wegen einer schwarzen (beltz) Katze (katu)
    etxe ederra das schöne (eder) Haus (etxe)
    gure ahuntz politak unsere (gure) schönen (polit) Ziegen (ahuntz)
    zahagi berrietan in den neuen (berri) (Wein-)Schläuchen (zahagi)

    Zahlwörter

    Das Baskische zeigt ein klares Vigesimalsystem (Zwanziger-System), z. B. 40 = 2 x 20, 60 = 3 x 20, 80 = 4 x 20, 90 = 4 x 20 + 10. Ein Vigesimalsystem gibt es allerdings auch in anderen Sprachen Europas: in den kaukasischen Sprachen, in den keltischen Sprachen Bretonisch, Irisch, schottisches Gälisch (dort fakultativ) und Walisisch, im Dänischen, sowie in Resten im Französischen (70=soixante-dix, 80=quatre-vingts, 90=quatre-vingt-dix).

    1 bat 11 hamaika 10 hamar
    2 bi 12 hamabi 20 hogei
    3 hiru 13 hamahiru 30 hogeita hamar
    4 lau 14 hamalau 40 berrogei
    5 bost 15 hamabost 50 berrogeita hamar
    6 sei 16 hamasei 60 hirurogei
    7 zazpi 17 hamazazpi 70 hirurogeita hamar
    8 zortzi 18 hemezortzi 80 laurogei
    9 bederatzi 19 hemeretzi 90 laurogeita hamar
    10 hamar 20 hogei 100 ehun

    Verbalmorphologie

    Während sich die Flexion des Nomens im Baskischen trotz der vielen Fälle recht übersichtlich gestaltet, ist die Verbalmorphologie geradezu berüchtigt für ihre außerordentlich vielfältige und komplizierte Formenbildung. Grammatiker des 18. Jahrhunderts zählten nicht weniger als 30.952 Formen eines einzigen Verbs. Das hat folgende Ursache: die Formen des finiten Verbs enthalten im Baskischen nicht nur einen Bezug auf die jeweilige Person des handelnden Subjekts (das ist der Normalfall etwa in indogermanischen Sprachen: ich lieb-e, du lieb-st, er lieb-t usw.), sondern zusätzlich auf die Person des direkten und des indirekten Objekts der Handlung und manchmal sogar noch die Person des Angesprochenen.

    Hier einige Formen des Präsens vom Verbum ukan = ‚haben‘ (3sg = 3. Person Singular usw.):

    Baskisch Übersetzung Subjekt direktes
    Objekt
    indirektes
    Objekt
    du er/sie hat es 3sg 3sg -
    gaitu er/sie hat uns 3sg 1pl -
    zaitugu wir haben Sie 1pl 2sg -
    diot ich habe es für ihn/sie 1sg 3sg 3sg
    dizut ich habe es für Sie 1sg 3sg 2sg
    dizkizut ich habe sie für Sie 1sg 3pl 2sg
    dizkigute sie haben sie für uns 3pl 3pl 1pl

    Man erkennt sofort, zu welcher Formenfülle diese dreifache Markierung der Verbalformen führen muss. Eine übersichtliche Darstellung des Paradigmas müsste dreidimensional sein.

    Die einfache Konjugation

    Das Baskische unterscheidet eine sog. einfache (oder synthetische) Konjugation, bei der die Formen direkt vom Verb selbst gebildet werden (wie z. B. das deutsche Präsens ‚er liebt‘) und eine zusammengesetzte (analytische oder periphrastische) Konjugation mit Hilfsverben (wie z. B. das deutsche Perfekt ‚ich habe geliebt‘).

    Die sog. einfache Konjugation findet nur für eine kleine Gruppe häufig verwendeter Verben Anwendung. Einfach konjugiert werden die Verben izan ‚sein‘, ukan ‚haben‘, egon ‚sein‘, etorri ‚kommen‘, joan ‚(zielgerichtet) gehen‘, ibili ‚umhergehen‘, eduki ‚haben, halten‘, jakin ‚wissen‘, esan ‚sagen‘. Im literarischen Baskischen werden noch einige weitere Verben einfach konjugiert, wie ekarri ‚bringen‘, erabili ‚benutzen‘, eraman ‚tragen‘, etzan ‚liegen‘, iraun ‚dauern‘. Der Anteil der sog. einfachen Verben war in früheren Sprachphasen größer, Texte aus dem 16. Jahrhundert enthalten etwa fünfzig. Heute werden sie als Mittel des gehobenen Stils verwendet. Alle anderen Verben werden periphrastisch (d. h. mit Hilfsverben) konjugiert. Die einfache Konjugation besitzt heute nur noch zwei Tempora – Präsens und Präteritum – und einen Imperativ.

    Beispiel: Präsens vom Verbum ekarri ‚bringen‘ mit einigen Varianten des Subjekts und direkten und indirekten Objekts (3sg = 3. Person Singular etc.):

    Baskisch Übersetzung Subjekt direktes
    Objekt
    indirektes
    Objekt
    dakart ich bringe es 1sg 3sg -
    dakarna du (weiblich) bringst es 2sg 3sg -
    dakark du (männlich) bringst es 2sg 3sg -
    dakar er/sie bringt es 3sg 3sg -
    darkarte sie bringen es 3pl 3sg -
    dakartza er/sie bringt sie 3sg 3pl -
    nakar er/sie bringt mich 3sg 1sg -
    hakar er/sie bringt dich 3sg 2sg -
    dakarkiote sie bringen es zu ihm/ihr 3pl 3sg 3sg
    dakarzkiote sie bringen sie zu ihm/ihr 3pl 3pl 3sg

    Ein vollständiges Schema des Präsens des häufig benutzten Hilfsverbs ukan ‚haben‘ mit festem direktem Objekt in der 3. Sg. 'es' und variablem Dativ-Objekt zeigt folgende Tabelle:

    Subjekt Person des indirekten Objekts
      ohne 1sg

    (mir)

    2sg

    (dir weiblich)

    2sg

    (dir männlich)

    3sg

    (ihm/ihr)

    1pl

    (uns)

    2sg

    (Ihnen)

    2pl

    (euch)

    3pl

    (ihnen)

    1sg

    (ich)

    dut - dinat diat diot - dizut dizuet diet
    2sg

    (du weiblich)

    dun didan - - dion digun - - dien
    2sg

    (du männlich)

    duk didak - - diok diguk - - diek
    3sg

    (er/sie)

    du dit din dik dio digu dizu dizue die
    1pl

    (wir)

    dugu - dinagu diagu diogu - dizugu dizuegu diegu
    2sg

    (Sie)

    duzu didazu - - diozu diguzu - - diezu
    2pl

    (ihr)

    duzue didazue - - diozue diguzue - - diezue
    3pl

    (sie)

    dute didate dinate diate diote digute dizute dizuete diete

    Zum Beispiel heißt diguzue „ihr habt es für uns” (Subjekt 2.pl., indirektes Objekt 1.pl., direktes Objekt 3.sg. „es“). Die entsprechenden Formen für ein direktes Objekt in der 3. Pers. Plural werden bei den Formen mit Dativbezug durch Einschub von /-zki-/ hinter der ersten Silbe /di-/ erzeugt, z. B. dizkiot „ich habe sie (pl.) für ihn/sie (sg.)”, aber diot „ich habe es für ihn/sie (sg.)”.

    Man erkennt, dass reflexive Formen (z. B. ‚ich habe mich‘) in diesem Schema nicht existieren. Sie müssen durch Umschreibungen gebildet werden.

    Die zusammengesetzte Konjugation

    Die Formen der zusammengesetzten oder periphrastischen Konjugation, nach der alle anderen, nicht-einfachen Verben konjugiert werden, werden von einer der Stammformen des Verbums zusammen mit einer Form der Hilfsverben izan, ukan, edin oder ezan gebildet. Stammformen sind der Stamm des Verbums selbst, das Partizip Perfekt, das Partizip Futur und das Gerundium (eigentlich ein Verbalnomen im Inessiv). Dabei werden ukan und ezan bei transitiven, izan und edin bei intransitiven Verben verwendet. Auf weitere Details soll hier verzichtet werden (siehe Literaturangabe).

    Sprachbeispiel

    Als Sprachbeispiel sei Artikel 1 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte genannt:

    Gizon-emakume guztiak aske jaiotzen dira, duintasun eta eskubide berberak dituztela; eta ezaguera eta kontzientzia dutenez gero, elkarren artean senide legez jokatu beharra dute.
    Datei:GEAU (euskaraz).ogg
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

    Literatur

    Lexika

    • Elena Martínez Rubio: Wörterbuch Deutsch–Baskisch / Baskisch–Deutsch. 2. (berichtigte) Auflage, Buske, Hamburg 2010. ISBN 978-3-87548-493-9.
    •  Manuel Agud, A. Tovar: Diccionario etimológico vasco. Gipuzkaoko Foru Aldundia, Donostia-San Sebastián 1989, 1990, 1991 (nicht abgeschlossen).
    •  Helmut Kühnel: Wörterbuch des Baskischen. Reichert, Wiesbaden 1999, ISBN 3-89500-121-X (Wörterbuch Baskisch–Deutsch und Deutsch–Baskisch; Tabellen zu Wortbildungsuffixen und zur Verbalmorphologie).
    •  Martin Löpelmann: Etymologisches Wörterbuch der baskischen Sprache. Dialekte von Labourd, Nieder-Navarra und La Soule. 2 Bände. de Gruyter, Berlin 1968 (ohne ISBN).
    •  Luis Mitxelena et alii: Diccionario General Vasco / Orotariko Euskal Hiztegia. 16 Bände. Real academia de la lengua vasca, Bilbao 1987ff, ISBN 84-271-1493-1.
    •  Michel Morvan: Dictionnaire étymologique basque. basque-français-espagnol. (im Internet / Lexilogos 2009-2011).

    Grammatiken und Lehrbücher

    • Resurrección María de Azkue: Morfología vasca. La Gran enciclopedia vasca, Bilbao 1969.
    • Christiane Bendel: Baskische Grammatik. Buske Verlag, Hamburg 2006. ISBN 3-87548-419-3
    • J. I. Hualde, J. Ortiz de Urbina: A Grammar of Basque. Mouton Grammar Library. Bd 26. de Gruyter, Berlin 2003. ISBN 3-11-017683-1
    • Alan R. King: The Basque Language. A Practical Introduction. University of Nevada Press, Reno 1994. ISBN 0-87417-155-5
    • Pierre Lafitte: Grammaire basque - navarro-labourdin littéraire. Elkarlanean, Donostia/Bayonne 1962, 2001. ISBN 2-913156-10-X
    • J. A. Letamendia: Bakarka 1. Método de aprendizaje individual del euskera. Donostia: Elkarlanean.
    • J. A. Letamendia: Lehrbuch der baskischen Sprache. Ins Deutsche übertragen und bearbeitet von Christiane Bendel und Mercedes Pérez García. Hamburg: Buske 2009. ISBN 978-3-87548-508-0

    Sprachgeschichte

    • J. B. Orpustan: La langue basque au Moyen-Age. Baïgorri 1999. ISBN 2-909262-22-7
    • Robert Lawrence Trask: The History of Basque. Routledge, London - New York 1997. ISBN 0-415-13116-2
    • Eguzki Urteaga: La langue basque dans tous ses états - sociolinguistique du Pays Basque. Harmattan, Paris 2006. ISBN 2-296-00478-4

    Sprachverwandtschaft

    • J. D. Bengtson: The Comparison of Basque and North Caucasian. in: Mother Tongue. Journal of the Association for the Study of Language in Prehistory. Gloucester MA 1999. ISSN 1087-0326
    • Georgij A. Klimov: Einführung in die kaukasische Sprachwissenschaft. Buske, Hamburg 1994. ISBN 3-87548-060-0
    • R. W. Thornton: Basque Parallels to Greenberg’s Eurasiatic. in: Mother Tongue. Journal of the Association for the Study of Language in Prehistory. Gloucester MA 2002. ISSN 1087-0326
    • M. Morvan: Les origines linguistiques du basque, Bordeaux, 1996. ISBN 978-2-86781-182-1
    • R. L. Trask: Basque and Dene-Caucasian. in: Mother Tongue. Journal of the Association for the Study of Language in Prehistory. Gloucester MA 1995. ISSN 1087-0326 (Mit umfangreicher und kompetenter Diskussion des Themas.)

    Sonstiges

    • Michel Aurnague: Les structures de l’espace linguistique - regards croisés sur quelques constructions spatiales du basque et du français. Peeters, Louvain u. a. 2004. ISBN 2-87723-802-4.
    • Administración General de la Comunidad Autónoma del País Vasco, Departamento de Cultura: Euskara 21 – Bases para la política lingüística de principios del siglo XXI: Temas de debate, Vitoria-Gasteiz, 2009
    • Comunidad Autónoma del País Vasco, Departamento de Cultura: 2006, IV Mapa Sociolingüístico, Vitoria-Gasteiz, 2009
    • Jean-Baptiste Coyos: Politique linguistique - langue basque. Elkar, Baiona u. a. 2004. ISBN 2-913156-65-7.
    • Elisabeth Hamel, Theo Vennemann: Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents. in: Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe des Scientific American. Spektrumverlag, Heidelberg 2002,5, S.32. ISSN 0170-2971 (kontrovers diskutiert)
    • Txomin Peillen: Les emprunts de la langue basque à l’occitan de Gascogne - étude du dialecte souletin de l’euskara. Univ. Nacional de Educación a Distancia, Madrid 1998. ISBN 84-362-3678-5

    Siehe auch

     Portal: Basken – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Basken

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Koldo Zuazo (2008), Karte der Dialekte des Baskischen.
    2. Elisabeth Hamel, Theo Vennemann: Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents. in: Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe des Scientific American. Spektrumverlag, Heidelberg Mai 2002. ISSN 0170-2971
    3. Beschreibung der baskischen Sprache (auf Spanisch): Vokale
    4. Beschreibung der baskischen Sprache (auf Spanisch): Konsonanten
    Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel.
    Dieser Artikel wurde am 18. Mai 2006 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen.

    Diese Artikel könnten dir auch gefallen



    Die News der letzten 14 Tage



    31.05.2021
    Eiszeit-Zyklen kaum Antreiber der menschlichen Evolution
    Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
    18.05.2021
    Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
    Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
    18.05.2021
    Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
    Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
    12.05.2021
    Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
    Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
    05.05.2021
    Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
    Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
    15.04.2021
    Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
    Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
    08.04.2021
    Gorillamänner bluffen nicht!
    Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
    07.04.2021
    Erbgut der frühesten Europäer
    Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
    07.04.2021
    Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
    Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.
    31.03.2021
    Auf der Suche nach dem ersten Bakterium
    Wie sah der Ahnherr aller Bakterien aus, wo lebte er und wie ernährte er sich Auf diese Fragen fand nun ein Forschungsteam Antworten.
    31.03.2021
    Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
    Ein internationales Forschungsteam liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas.
    31.03.2021
    Voraussetzungen für Leben schon vor 3,5 Milliarden Jahren
    Mikrobielles Leben hatte auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um zu existieren.
    31.03.2021
    Jäger und Sammler, aber keine Fischer
    Eine Eiszeit trieb Menschen vor 27.000 Jahren nach Südeuropa – Anhand detaillierter Knochenanalysen konnte nun ihr Speiseplan rekonstruiert werden.

    29.03.2021
    Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
    Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
    26.03.2021
    Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
    Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
    19.03.2021
    Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
    Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
    22.03.2021
    Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
    Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
    01.03.2021
    Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
    Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
    24.02.2021
    Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
    Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
    03.03.2021
    Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
    Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
    04.03.2021
    Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
    Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
    23.02.2021
    Wie sind Hunde nach Amerika gekommen?
    Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
    17.02.2021
    Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
    Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
    28.01.2021
    Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
    Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
    28.01.2021
    Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
    Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
    22.01.2021
    Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
    Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
    20.01.2021
    Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
    Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
    18.01.2021
    Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
    Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
    19.01.2021
    Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
    Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
    19.01.2021
    Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
    Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

    09.12.2020
    Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
    Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
    03.12.2020
    Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
    Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
    02.12.2020
    Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
    Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
    02.12.2020
    Treue Paare im Regenwald
    Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
    02.12.2020
    Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
    Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
    02.11.2020
    Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
    Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
    30.10.2020
    Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
    Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
    29.10.2020
    Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
    Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
    22.10.2020
    Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
    Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
    21.10.2020
    Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
    Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
    20.10.2020
    Mehr noch als Fleisch und Milch
    Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
    16.10.2020
    Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
    Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
    16.10.2020
    Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
    Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
    14.10.2020
    Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
    Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
    12.10.2020
    Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
    Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
    08.10.2020
    Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
    Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

    18.09.2020
    Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
    Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
    24.09.2020
    Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
    E
    21.09.2020
    Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
    Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
    18.09.2020
    Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
    Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
    16.09.2020
    Älteste Spermien der Welt
    In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
    15.09.2020
    Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
    Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
    15.09.2020
    Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
    Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
    08.09.2020
    Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
    Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
    07.09.2020
    Das letzte Zucken der Eiszeit
    Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
    03.09.2020
    Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
    Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
    03.09.2020
    Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
    Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
    01.09.2020
    Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
    Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
    14.08.2020
    Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
    Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
    26.08.2020
    Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
    Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
    17.08.2020
    Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
    Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
    06.08.2020
    Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
    Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
    06.08.2020
    Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
    Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
    27.07.2020
    Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
    Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
    30.07.2020
    Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
    Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
    28.07.2020
    55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
    Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
    24.07.2020
    Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
    Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
    23.07.2020
    Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
    Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
    20.07.2020
    Werkzeug-Satz aus Elfenbein
    Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
    16.07.2020
    Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
    Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
    14.07.2020
    Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
    Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
    14.07.2020
    Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
    Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
    09.07.2020
    Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
    Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
    06.07.2020
    Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
    Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

    Datum Bild Autoren Titel der Abeit
    18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
    DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
    17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
    DOI: 10.1073/pnas.2004944117
    17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
    DOI:
    17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
    DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
    29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
    DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
    29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
    DOI: 10.1093/molbev/msaa119
    20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
    DOI:
    12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
    DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
    23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
    DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
    21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
    DOI: 10.1073/pnas.1914330117
    21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
    DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
    09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
    DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
    27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
    DOI: 10.1126/science.aaz7943
    03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
    DOI:
    25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
    DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
    25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
    DOI:
    18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
    DOI: 10.1073/pnas.1911744117
    18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
    DOI:
    05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
    DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
    28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
    DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
    06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
    DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
    29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
    DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
    25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
    DOI: 10.1126/science.aay2214
    07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
    DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
    02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
    DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
    23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
    DOI:
    16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
    DOI: 10.1073/pnas.1905071116
    15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
    DOI: 10.15184/aqy.2019.137
    15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
    DOI:
    11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
    DOI: 10.1126/science.aax6219
    30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
    DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
    14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
    DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
    13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
    DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
    12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
    DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
    09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
    DOI: 10.1111/gcb.14733
    06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
    DOI: 10.1126/science.aat7487
    29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
    DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
    22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
    21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
    DOI: 10.1073/pnas.1911137116
    15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
    DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
    08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
    DOI: 10.1126/science.aaw8942
    08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
    DOI: 10.1002/ajpa.23911
    02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
    DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
    25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
    DOI:
    24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
    DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
    24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
    DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
    15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
    DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
    11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
    DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
    04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
    DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
    02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
    DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
    27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
    DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
    26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
    DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
    20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
    DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
    08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
    DOI: 10.1177/0959683619846979
    06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
    DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
    03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
    DOI: 10.1073/pnas.1820177116
    07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
    DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
    01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
    DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
    22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
    DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
    11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
    DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
    11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
    DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
    10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
    DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
    10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
    DOI: 10.1126/science.aav3218
    14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
    DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
    05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
    DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
    27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1820745116
    18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
    DOI: 10.1073/pnas.1814087116
    20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
    DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
    20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
    DOI: 10.1073/pnas.1809439115
    20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
    DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
    20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
    DOI:
    20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
    DOI:
    27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
    DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
    04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
    DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
    04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
    DOI: 10.1098/rsos.180825
    23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
    DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
    27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
    DOI:
    29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
    DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
    29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
    DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
    19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
    DOI: 10.7717/peerj.4869
    19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
    DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
    19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
    DOI: 10.1073/pnas.1721509115
    18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
    DOI: 10.1126/science.aat3188
    15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
    DOI: 10.1073/pnas.1720842115
    15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
    DOI: 10.7554/eLife.36666
    15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
    DOI:
    15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
    DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
    15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
    DOI: 10.15184/aqy.2018.48
    15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
    DOI:
    15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
    DOI:
    15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
    DOI:
    15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
    DOI:
    15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1717873115
    29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
    DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
    29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
    DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
    29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
    DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
    21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
    DOI:
    24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
    DOI: 10.1126/science.aap7778
    24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
    DOI: 10.1038/nature25778
    24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
    DOI: 10.1038/nature25738
    24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
    DOI: 10.1038/nature25778
    24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
    DOI: 10.1038/nature25778
    01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
    DOI: 10.1126/sciadv.aao3893
    20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
    DOI: 10.1038/s41598-017-15480-9
    06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
    DOI: 10.1016/j.pgeola.2017.07.006
    03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
    DOI: 10.1038/s41598-017-07065-3
    27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
    DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
    27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
    DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
    29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
    DOI: 10.1126/sciadv.1700564
    08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
    DOI: 10.1038/nature22336
    23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
    DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
    27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
    DOI: 10.1126/science.aam9695
    24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
    DOI:
    23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
    DOI:
    17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
    DOI: 10.1371/journal.pone.0166726
    06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
    DOI: 10.1126/science.aag0357
    08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
    DOI: 10.1126/sciadv.1601941
    28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
    06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
    DOI: 10.1126/science.aaf8110
    20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
    DOI:
    26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
    DOI:
    21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
    DOI: 10.1038/ng.3611
    13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
    DOI: 10.1038/srep28766
    06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
    DOI:
    17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
    DOI: 10.1002/ajpa.22996
    08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
    DOI: 10.1073/pnas.1525200113
    07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
    DOI: 10.1073/pnas.1523951113
    02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
    DOI: 10.1038/nature18291
    31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
    DOI:
    25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
    DOI: 10.1038/srep25887
    02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
    DOI: 10.1038/nature17993
    29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
    DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
    20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
    DOI: 10.1038/NCOMMS10775
    14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
    DOI: 10.1038/nature17405
    11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
    DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
    17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
    DOI: 10.1038/nature16510
    08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
    DOI: 10.1038/ncomms10596
    04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
    DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
    29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
    14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
    DOI: 10.1038/srep18932
    08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
    DOI: 10.1126/science.aad2545
    06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
    DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
    03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
    25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
    DOI:
    17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
    DOI: 10.1038/ncomms9912
    14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
    DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
    02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
    DOI: 10.1038/srep13999
    11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
    DOI: 10.7554/eLife.09560
    19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
    DOI: 10.1073/pnas.1504365112
    23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
    DOI:
    17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
    DOI: 10.1038/srep12150
    06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
    DOI: 10.1038/ncomms8580
    26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
    DOI: 10.1038/nature14558
    23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
    DOI: 10.1038/nature14625
    08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
    DOI: 10.1038/nature14448
    02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
    DOI: 10.1073/pnas.1501529112
    22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
    DOI: 10.1038/nature14464
    14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
    DOI: 10.1111/joa.12307
    05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
    DOI: 10.1038/nature14268
    27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
    06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
    DOI: 10.1126/science.aaa1343
    04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
    DOI: 10.1038/nature14224
    18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
    DOI:
    05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
    DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
    29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
    DOI: 10.1038/nature14134
    27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
    DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
    23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
    DOI: 10.1126/science.1261735
    16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
    12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
    08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
    24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
    08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
    DOI:
    24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
    DOI: 10.1126/science.1258260
    23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
    DOI: 10.1038/nature13810
    23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1412201111
    17.09.2014 Iosif Lazaridis et al. Die genetische Herkunft der Europäer
    DOI: 10.1038/nature13673
    06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
    DOI: 10.1073/pnas.1411529111
    21.08.2014 Tom Higham et al. Neandertaler starben vor spätestens 39.000 Jahren aus
    DOI: 10.1038/nature13621
    05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
    DOI:
    25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
    DOI: 10.1073/pnas.1410735111
    24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
    DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
    17.07.2014 Guadalupe Sanchez, Vance T. Holliday, Edmund P. Gaines, Joaquín Arroyo-Cabrales, Natalia Martínez-Tagüeña, Andrew Kowler, Todd Lange, Gregory W. L. Hodgins, Susan M. Mentzer, and Ismael Sanchez-Morales Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere
    DOI: 10.1073/pnas.1404546111
    03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.04.056
    23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
    DOI: 10.1126/science.1252619
    22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
    DOI:
    03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
    DOI:
    01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
    DOI: 10.1038/ncomms4584
    17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2003.12.001
    11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
    DOI: 10.1073/pnas.1316513111
    03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
    DOI: 10.1371/journal.pone.0082261
    03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
    DOI: 10.1126/science.1250768
    19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
    DOI: 10.1038/ncomms4236
    08.01.2014 William H. Kimbel, Gen Suwa, Berhane Asfaw, Yoel Rak, and Tim D. White »Ardi«-Schädel zeigt Verbindungen zur Menschenlinie
    DOI: 10.1073/pnas.1322639111
    12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
    DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
    05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
    DOI: 10.1038/ncomms3888
    05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
    DOI: 10.1038/nature12788
    15.11.2013 Thalmann et al. Europäer sind als Erste auf den Hund gekommen
    DOI: 10.1126.1243650
    18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
    DOI: 10.1126/science.1238484
    11.10.2013 Ruth Bollongino et al. Jäger-Sammler und eingewanderte Ackerbauern lebten 2.000 Jahre lang gemeinsam in Mitteleuropa
    DOI:
    18.09.2013 Bocherens, H., Baryshnikov, G., van Neer, W. Wer hat vor 45.000 Jahren im Kaukasus den Lachs verspeist
    DOI: 10.1016/j.quaint.2013.06.026
    04.09.2013 Ben Krause-Kyora, Cheryl Makarewicz et al. Vom Hausschwein zum Sozialkontakt
    DOI: 10.1038/ncomms3348
    22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
    DOI: 10.1038/500020a
    12.08.2013 Soressi M., McPherron, S. P., Lenoir M., Dogandžić T., Goldberg P., Jacobs Z., Maigrot Y., Martisius N., Miller C. E., Rendu W., Richards M. P., Skinner M. M., Steele T. E., Talamo S., Texier J.-P. Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
    DOI:
    29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2013.05.004
    20.07.2013 Kopf für Eiszeitfigur gefunden
    DOI:
    12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
    DOI: 10.1371/journal.pone.0069119
    04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
    DOI: 10.1038/nature12267
    13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
    DOI: 10.1371/journal.pone.0065649
    10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
    DOI: 10.1038/nature12200
    04.06.2013 Matt Sponheimer, Zeresenay Alemseged, Thure E. Cerling, Frederick E. Grine, William H. Kimbel, Meave G. Leakey, Julia A. Lee-Thorp, Fredrick Kyalo Manthi, Kaye E. Reed, Bernard A. Wood, and Jonathan G. Wynn Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
    DOI: 10.1073/pnas.1222579110
    31.05.2013 Beltrán Martínez, A. „Tracking in Caves“ ist den Urmenschen auf der Spur
    DOI:
    14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
    DOI: 10.1111/eos.12037
    13.09.2012 Volpato V, Macchiarelli R, Guatelli-Steinberg D, Fiore I, Bondioli L, et al. Das geht doch mit rechts!
    DOI: 10.1371/journal.pone.0043949
    23.03.2012 Love Dalen et al. Neandertalern drohte schon vor 50.000 Jahren das Aus
    DOI: 10.1093/molbev/mss074
    26.06.2011 Madelaine Böhme et al. Ältester Menschenaffe Eurasiens lebte in Schwaben
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2011.04.012
    03.03.2011 Älteste Ureinwohner Nordamerikas entdeckt
    DOI:
    20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2010.05.031
    29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
    DOI:
    09.04.2010 Berger et al. Neuer Australopithecus entdeckt
    DOI: 10.1126/science.328.5975.154
    25.03.2010 Krause, J. et al. Neue Menschenform entdeckt
    DOI: 10.1038/nature08976
    02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
    DOI: