Annemarie von Gabain (* 4. Juli 1901 in Mörchingen, Lothringen; † 15. Januar 1993 in Berlin) war eine deutsche Turkologin und Sinologin. Sie leistete wichtige Beiträge zur Erforschung der deutschen Turfan-Sammlung.

Leben

Ihr Vater, Arthur von Gabain, war General und Hugenotte. Trotzdem erzog ihre Mutter sie katholisch.[1] Annemarie von Gabain verbrachte ihre Schulzeit zunächst in Mainz, wo ihr Vater im 1. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 87 diente [2] und später in Brandenburg, wo sie am 13. Februar 1920 ihr Abitur machte. Anschließend ging sie nach Berlin um eine universitäre Ausbildung zu absolvieren. Sie schrieb sich in Mathematik, Sinologie und Turkologie ein.[3] Ihre Dissertation schrieb sie in Sinologie.[4] Von Gabain studierte Turkologie bei dem türkischen Sprachwissenschaftler und Orientalisten Johann Wilhelm Max Julius Bang-Kaup.

Literatur

  • Jens Peter Laut: Annemarie von Gabain (1901–1993). In: Finnisch-Ugrische Forschungen. Bd. 52 (1995), S. 367–374 (PDF-Datei; 849 kB).
  • Annette Vogt: Eine seltene Karriere: Die Turkologin Annemarie von Gabain. In: Berlinische Monatsschrift. 6/1999 (online).

Einzelnachweise

  1. Jens Peter Laut: Annemarie von Gabain 1901-1993. In: Finnisch-Ugrische Forschungen. 52, 1995, S. 367-374. Abgerufen am 2. Juli 2012.
  2. Arthur von Gabain
  3. Mehmet Ölmez: Annemarie von Gabain. In: Türk Dilleri Araştırmaları. 1993, S. 289-292. Abgerufen am 2. Juli 2012.
  4. Gabain, Annemarie von. Encyclopedia Iranica. Abgerufen am 27. Juni 2012.

Weblinks


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