Aesernia

Letzte Meldung:   Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren   –  In der Zeitschrift Nature Ecology and Evolution berichtet ein internationales Forscherteam über die ältesten, unzweifelhaften Jagdverletzungen der Menschheitsgeschichte. Die Studie liefert neueste Erkenntnisse zur Einnischung des Neandertalers und bringt die Forschung einen bedeutenden Schritt nach vorne: Sie zeigt, wie Neandertaler ihre Beute erlangten, vor allem in Bezug auf ....

Aesernia

Die antike Stadt Aesernia (heute Isernia) lag an der Quelle des Volturnus (heute Volturno) zwischen den Flüssen Carpino und Sordo auf einem Bergkamm in Samnium und war Hauptort der Pentri. Die Stadt lag an einem bedeutenden Straßenknotenpunkt (via Aesernia). Im Jahr 295 v. Chr. wurde sie von den Römern erobert. Eine römische Kolonie vergrößerte die Stadt ab 264 v. Chr., was auch eine eigene Münzprägung mit sich brachte. Nach dem Bundesgenossenkrieg wurde Aesernia 80 v. Chr. municipium der tribus Tromentina.

Heute finden sich noch einige archäologische Spuren, darunter Reste der 12 ha umschließenden Stadtmauer im polygonalen Stil aus der Zeit der latinischen Kolonie, ein dem corso Marcelli entsprechender cardo maximus, römische Wasserleitungen und eine römische Brücke über den Sordo. Die Kathedrale steht auf Fundamenten eines Tempels aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

Literatur

  • Sylvia Diebner: Aesernia – Venafrum. Untersuchungen zu den römischen Steindenkmälern zweier Landstädte Mittelitaliens. Bretschneider, Roma 1979, ISBN 88-85007-27-9.
  • G. De Benedittis, M. Matteini Chiari, C. Terzani: Aesernia. La territorio e la città. Palladino, Campobasso 1999 (Molise. Repertorio delle iscrizioni latine, 5, 1).

41.59439214.2309Koordinaten: 41° 35′ 40″ N, 14° 13′ 51″ O


Das könnte Dir auch gefallen