Adolph von La Valette-St. George


Letzte Meldung:   Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren   –  Als der moderne Mensch Afrika verließ, vermischte er sich mit dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen. Ein Forschungsteam hat nun DNA-Fragmente untersucht, die diese ausgestorbenen Homininen an moderne Menschen weitergegeben haben, deren Nachfahren heute auf den Inseln Südostasiens und in Papua-Neuguinea leben. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Denisovaner-Linien – die sich schon vor Hundertausenden von Jahren voneinander getrennt hatten – Erbgut an die Vorfahren der Papua weitergegeben haben. Eine der beiden Denisova-Linien unterscheidet sich von der anderen so sehr, dass es sich bei ihr sogar um eine völlig neue Urmenschen-Gruppe handeln könnte.....
Adolph von La Valette-St. George

Adolph Freiherr von La Valette-St. George (* 14. November 1831 auf Schloss Auel; † 29. November 1910 in Bonn) war ein deutscher Zoologe, Anatom und Hochschullehrer in Bonn.

Leben

Valette studierte Medizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 1852 war er Mitglied des Corps Guestphalia Berlin.[1]

1855 in Berlin zum Dr. phil. und 1857 zum Dr. med. promoviert, habilitierte er sich 1858 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dort wurde er 1859 Prosektor, 1862 Extraordinarius und 1875 o. Professor für Anatomie.

Er schrieb wichtige Arbeiten über die Entwicklungsgeschichte der Tiere (besonders der Gliederfüßer) und über die Spermatogenese bei Säugetieren. 1867 beschrieb er als erster den Golgi-Apparat, den er in Samenzellen von Schnecken entdeckt hatte.[2] Mit Heinrich Wilhelm Waldeyer redigierte er seit 1875 und seit 1889 noch mit Oscar Hertwig das »Archiv für mikroskopische Anatomie«.

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1960, 2, 64
  2. Who Named It: Camillo Golgi

Weblinks