Adolf Rieth


Letzte Meldung:   Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren   –  Als der moderne Mensch Afrika verließ, vermischte er sich mit dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen. Ein Forschungsteam hat nun DNA-Fragmente untersucht, die diese ausgestorbenen Homininen an moderne Menschen weitergegeben haben, deren Nachfahren heute auf den Inseln Südostasiens und in Papua-Neuguinea leben. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Denisovaner-Linien – die sich schon vor Hundertausenden von Jahren voneinander getrennt hatten – Erbgut an die Vorfahren der Papua weitergegeben haben. Eine der beiden Denisova-Linien unterscheidet sich von der anderen so sehr, dass es sich bei ihr sogar um eine völlig neue Urmenschen-Gruppe handeln könnte.....

Adolf Rieth (* 14. September 1902 in Reutlingen; † 14. November 1984 in Tübingen) war ein deutscher Prähistoriker. Er war als Landeskonservator und Leiter des Staatlichen Amtes für Denkmalpflege in Tübingen tätig.

Nach einem Studium in Tübingen habilitierte er 1944 in Straßburg. Seit 1945 war er in der archäologischen Denkmalpflege in Tübingen tätig, von 1952 bis 1970 zudem Dozent für Vorgeschichte an der Universität Tübingen. Abgesehen von seiner Bedeutung für die Landesarchäologie ist Rieth durch verschiedene Publikationen zur vorgeschichtlichen Technik bekannt geworden.

Publikationen

  • A. Rieth, Vorgeschichte der Schwäbischen Alb. Mannus-Bücherei 61 (Leipzig 1938)
  • A. Rieth, Zur Technik antiker und prähistorischer Kunst. Das Holzdrechseln. IPEK 13/14, 1938/40, 85ff.
  • A. Rieth, 5000 Jahre Töpferscheibe (Konstanz 1978).

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