Adolf Bötticher


Letzte Meldung:   Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren   –  Als der moderne Mensch Afrika verließ, vermischte er sich mit dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen. Ein Forschungsteam hat nun DNA-Fragmente untersucht, die diese ausgestorbenen Homininen an moderne Menschen weitergegeben haben, deren Nachfahren heute auf den Inseln Südostasiens und in Papua-Neuguinea leben. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Denisovaner-Linien – die sich schon vor Hundertausenden von Jahren voneinander getrennt hatten – Erbgut an die Vorfahren der Papua weitergegeben haben. Eine der beiden Denisova-Linien unterscheidet sich von der anderen so sehr, dass es sich bei ihr sogar um eine völlig neue Urmenschen-Gruppe handeln könnte.....

Adolf Bötticher (* 12. Dezember 1842 in Blumberg (Barnim); † 9. Juni 1901 in Warnicken (Samland, Ostpreußen)) war ein deutscher Architekt, Kunsthistoriker, Denkmalpfleger und Archäologe.

Leben

Nach dem Studium an der Berliner Bauakademie leitete er von 1875 bis 1877 Ausgrabungen in Griechenland. Dann gab er das Wochenblatt für Architekten und Ingenieure heraus. Er wurde 1886 mit der Registrierung der Bau- und Kunstdenkmäler der preußischen Provinz Ostpreußen betraut und 1891 zum Landeskonservator berufen und nachfolgend mit der Leitung des Denkmalamts der Provinz Ostpreußen beauftragt. Von 1892 bis 1898 gab er acht Bände über die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen heraus.

Werke

  • Auf griechischen Landstraßen. Nachdruck des Originals von 1883, Salzwasser-Verlag, Paderborn 2011, ISBN 9783864440045
  • Olympia – Das Fest und seine Stätten. Nachdruck des Originals von 1886, Salzwasser-Verlag, Paderborn 2012, ISBN 9783864447266

Literatur

  • Fritz Gause: Bötticher, Adolf. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2. Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 411 f. (Digitalisat). (mit fehlerhafter Angabe des Geburtsortes als „Blumenberg (Regierungsbezirk Potsdam)“)
  • Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Stadt und Umgebung. Sonderausgabe, Flechsig, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1.

Weblinks