Abwehrkrieg gegen die Kelten


Letzte Meldung:   Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren   –  Als der moderne Mensch Afrika verließ, vermischte er sich mit dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen. Ein Forschungsteam hat nun DNA-Fragmente untersucht, die diese ausgestorbenen Homininen an moderne Menschen weitergegeben haben, deren Nachfahren heute auf den Inseln Südostasiens und in Papua-Neuguinea leben. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Denisovaner-Linien – die sich schon vor Hundertausenden von Jahren voneinander getrennt hatten – Erbgut an die Vorfahren der Papua weitergegeben haben. Eine der beiden Denisova-Linien unterscheidet sich von der anderen so sehr, dass es sich bei ihr sogar um eine völlig neue Urmenschen-Gruppe handeln könnte.....
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Als Abwehrkrieg gegen die Kelten wird aus römischer Sicht der Krieg gegen einige keltische Stämme um 400 v. Chr. bezeichnet. Römische Geschichtsschreiber sprechen auch von der Gallierkatastrophe.

Hintergrund

Einige keltische Stämme verließen gegen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. ihre Siedlungsgebiete nördlich der Alpen und wanderten nach Süden. Um 400 v. Chr. erreichten sie Oberitalien und siedelten sich in der fruchtbaren Po-Ebene an. Zu nennen sind hier vor allem die Senonen und die Boier.

Um 390 v. Chr. kam es schließlich bei Clusium zum ersten Zusammenstoß mit den Etruskern und dem aufstrebenden Rom. Der Keltenkrieg nahm für Rom eine furchtbare Wendung, als das römische Heer in der Schlacht an der Allia vernichtend geschlagen wurde.

Unter ihrem Anführer Brennus eroberten die Gallier anschließend Rom, brannten es nieder und belagerten das Kapitol. Erst nach Zahlung eines Lösegeldes zogen die Kelten wieder ab.

Legende

Nach einer römischen Erzählung soll ein nächtlicher Angriff der Gallier auf das Kapitol durch das laute Schnattern der kapitolischen Gänse vereitelt worden sein. Historiker gehen allerdings davon aus, dass es sich dabei nur um eine römische Legende aus späterer Zeit handelt, die den Römern die Unbesiegbarkeit ihrer Stadt aufzeigen sollte. Das Ereignis wird von römischen Chronisten als Gallierkatastrophe bezeichnet und ist auch Anlass zur Entstehung des römischen Sprichwortes Vae victis! = „Wehe den Besiegten!“. Dies sagte Brennus, weil der besiegte Feldherr der Römer sich über das Lösegeld beschwert hatte.