Abé (Volk)


Letzte Meldung:   Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren   –  Als der moderne Mensch Afrika verließ, vermischte er sich mit dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen. Ein Forschungsteam hat nun DNA-Fragmente untersucht, die diese ausgestorbenen Homininen an moderne Menschen weitergegeben haben, deren Nachfahren heute auf den Inseln Südostasiens und in Papua-Neuguinea leben. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Denisovaner-Linien – die sich schon vor Hundertausenden von Jahren voneinander getrennt hatten – Erbgut an die Vorfahren der Papua weitergegeben haben. Eine der beiden Denisova-Linien unterscheidet sich von der anderen so sehr, dass es sich bei ihr sogar um eine völlig neue Urmenschen-Gruppe handeln könnte.....

Die Abé (auch "Abbey") sind ein Volk in der Elfenbeinküste in Westafrika. Das Volk umfasst rund 200.000 Personen, was etwa 1,4 % der Gesamtbevölkerung ausmacht. Sie leben hauptsächlich in der Region der Stadt Agboville. In dieser Stadt bilden sie die Bevölkerungsmehrheit. Ihre Sprache heißt ebenfalls Abé.

Die Abé bilden eine Untergruppe der Akan, zu welcher auch die vor allem in Ghana ansässigen Aschanti gehören, aus welchem die Abé ausgewandert sind. Im 17. und 18. Jahrhundert flüchteten die Abé vor der Sklaverei von der Gold- an die Elfenbeinküste. Die Zwangsarbeit und der Bau der Abidjan-Niger-Bahn durch ihr Siedlungsgebiet führten 1905 zu einem Aufstand, den die französische Kolonialmacht erst nach Zuzug von 1400 senegalesischen Schützen niederschlagen konnte. Einige der Anführer wurden nach dem Französisch-Kongo und Zentralafrika deportiert. Die Stadt Rubino nördlich von Agboville steht auf dem Schlachtfeld einer der geführten Auseinandersetzungen und trägt den Namen eines der damaligen Offiziere der Kolonialarmee.