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Die Evolution des Menschen

Die vermutlich ersten Menschen, die den amerikanischen Kontinent betraten, gehörten zu einer Gruppe von Jägern und Sammlern, die den eiszeitlichen Lebensraum westlich der Beringstraße, also in Nordasien, bereits im späten Pleistozän besiedelt hatten. Das war lange bevor sich der moderne nordasiatische Menschentyp ausgeprägt hatte, zu dem man heute auch alle modernen Menschen der heutigen Indianerstämme zählt. So wie es aussieht, bahnte sich zunächst eine archaische Form des Homo sapiens ihren Weg von Afrika nach Asien, um dann von dort aus Australien und Amerika zu besiedeln. Erst viel später folgte den ersten Amerikanern jener Menschentyp, den wir heute im allgemeinen Sprachgebrauch als Indianer bezeichnen.

Alles scheint für eine Theorie der unabhängigen Einwanderungswellen zu sprechen. Alle heute lebenden Indianer Amerikas kann man zum mongoloiden Menschentyp rechnen, ebenso alle Menschenfossilien Amerikas, die jünger als 8.000 Jahre sind. Ältere Fossilien hingegen sind ausnahmslos nicht-mongoloid. Es scheint, als ob es keine Übergänge oder allmähliche Entwicklungen in Amerika selbst gab. Es sieht vielmehr so aus, als ob vor 8.000 Jahren plötzlich andere Menschen aus dem nord-ostasiatischen Raum einwanderten und die ersten Ur-Amerikaner verdrängten. Manche Wissenschaftler glauben, vier solcher Einwanderungswellen ausmachen zu können, aber der Kern der Sache bleibt der gleiche: Zunächst kamen Nicht-Mogoloide, dann, als die Mongoloiden den Kontinent betraten, wurde die alte Bevölkerung ersetzt.

Archäologen können dies unter anderem in Zentralbrasilien an einem Wechsel der Steinwerkzeugkultur vor 9.000 bis 7.000 Jahren festmachen. Wie und wann genau die erste Einwanderung - die der nicht-mongoloiden Population - stattfand, vermag die Wissenschaft heute noch nicht zu sagen.

Die Menschen von Clovis und ihre Kultur

In der Nähe der Kleinstadt Folsom, New Mexico, entdeckte 1908 der Vorarbeiter George McJunkin bei seinem Kontrollritt auf der Crowfoot Ranch einige Tierknochen, die nach einem Gewitter aus der Erde ragten. Als Arbeiter der Ranch erkannte er sofort, dass es keine Rinderknochen waren. Sie ähnelten eher denen eines Bisons, doch dafür waren sie eigentlich zu groß. Erst im Sommer 1926 - 18 Jahre später - wurden diese Knochen durch Paläontologen des Naturhistorischen Museums von Colorado als die eines ausgestorbenen Alt-Bisons identifiziert.

Die Wissenschaftler fanden aber noch etwas anderes: Pfeilspitzen und Klingen aus Stein, die als Schlachtwerkzeug gedient haben könnten. Die Paläontologen holten sich Rat bei den führenden Archäologen jener Zeit, und so dauerte es leider weitere drei Jahre, bis man erkannte, dass in Nordamerika bereits viel länger Menschen gelebt haben mussten, als man es bislang für möglich hielt. Die Pfeilspitzen sind heute unter dem Namen Folsom-Spitzen bekannt.

Doch die Hersteller dieser Jagdwaffen waren nicht die ersten Amerikaner, wie sich bald herausstellte. 1932 legte in Colorado ein über die Ufer getretener Fluß nach einem Unwetter die Überreste von Mammuts frei. Bei den anschließenden Ausgrabungen entdeckte man neben den Mammutknochen auch zwei Pfeilspitzen, die etwas anders aussahen als die Folsom-Spitzen. Wie man heute weiß, gehören diese Spitzen zur Clovis-Kultur. Ihren Namen verdankt die Clovis-Kultur einer Reihe von Funden, die man in Blackwater Draw, einem kleinen Ort nahe der Kleinstadt Clovis im Osten New Mexicos machte. Die ersten wissenschaftlichen Arbeiten wurden hier (Blackwater Locality no. 1) zwischen 1932 und 1936 von Dr. E. B. Howard und Dr. John Cotter durchgeführt.

Funde von Clovis-Spitzen blieben nicht auf New Mexico beschränkt - man fand sie in der Folgezeit auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent - doch keiner wusste so recht, wie alt die Clovis-Spitzen eigentlich sind. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fehlte es noch an einer zuverlässigen Methode zur Altersbestimmung. Erst in den 1950er Jahren entwickelte der Chemiker Willard Libby die Radiokarbon-Methode, die auf dem Zerfall eines radioaktiven Kohlenstoffisotops (C14) beruht und mit dem sich das Alter von kohlenstoffhaltigen Fundstücken bestimmen läßt. Da mit den Steinklingen oft Reste von Knochen und Holzkohle gefunden wurden, konnte man das Herstellungsdatum aller Werkzeuge von allen Fundorten auf 10.800 bis 11.200 Jahre v. Chr. eingrenzen. Da bis 1932 und in den Folgejahren auf beiden amerkanischen Kontinenten keine älteren Funde gemacht wurden, nahm man lange an, dass die Clovis-Menschen die ersten Amerikaner waren. Die »Clovis-first« Theorie war geboren.

Doch diese Hypothese wurde bald angezweifelt. Wenn die Clovis-Menschen die ersten Amerikaner waren, dann mußten sie beide Kontinente, Nord- und Südamerika in nur wenigen Jahrhunderten besiedelt haben. War das in dieser kurzen Zeit überhaupt möglich? Waren die Clovis-Menschen während der letzten Eiszeit durch einen eisfreien Korridor des amerkanischen Eisschildes eingewandert? Sehr viel später sollte sich herrausstellen, dass es diesen Korridor zwar gab, jedoch nicht zur fraglichen Zeit. Trotzdem scheint sich die Clovis-Kultur vor etwa 11.200 Jahren schlagartig über den ganzen nordamerikanischen Kontinent ausgebreitet zu haben. Woher kamen die Clovis-Menschen? Ihre Speerspitzen wurden weder in Sibiren noch in Asien noch in Alaska gefunden. Ihre Werkzeuge lassen sich höchstens mit der Solutréen-Kultur vergleichen, doch die stammt aus Frankreich und Spanien. Gibt es also eine Verbindung zum eiszeitlichen Europa? Sind europäische Eiszeitmenschen entland des atlantischen Packeises nach Amerika gelangt? Eine gewagte Hypothese, die nur wenig Anhänger findet.

Wenn die Clovis-Jäger tatsächlich auf dem Landweg über die trockene Beringstraße von Nordasien und Alaska eingewandert sind, so haben sie dabei keine Spuren hinterlassen. Und das macht die »Clovis-first« Theorie verdächtig.

Einige Wissenschaftler nehmen darum eine Besiedlung entlang der Pazifikküste an, andere sind der Meinung, dass der angenommene Zeitpunkt der Erstbesiedlung grundsätzlich falsch ist. Sie bezweifeln, dass die Clovis-Menschen tatsächlich die ersten Amerikaner waren. Denn es gibt Hinweise, dass es andere Kulturen auf dem amerikanischen Kontinent bereits lange vor ihnen gab. Es gibt mehrere Fundstellen, die eindeutig älter als 11.200 Jahre sind, so etwa Meadowcroft in Pennsylvania. Dieser Fundort ist mit einem Alter von mindestens 14.000 Jahren die berühmteste Prä-Clovis-Fundstelle in Nordamerika. In Südamerika ist dies Monte Verde im Süden Chiles mit einem Alter von 12.700 Jahren, vielleicht sogar 33.000 Jahren. Sollte sich dieses hohe Alter bestätigen, dann wäre dieser Fundort mehr als doppelt so alt als alle Clovis Funde.

Meadowcroft, Pennsylvania

Meadowcroft Felsüberhang
vergrößernDer Meadowcroft Felsüberhang liegt im Südwesten Pennsylvanias. Oben links: Der Leiter der Ausgrabungen, James Adovasio vom Mercyhurst archaeological Institute, Erie, ist überzeugt davon, dass die ersten Menschen Amerikas nicht die Clovis-Menschen waren

Dieser Felsüberhang liegt im Südwesten Pennsylvanias und ist einer der bedeutendsten archäologischen Stätten Amerikas, denn es ist eine der ältesten Fundstellen in Nordamerika, die überdies durchgehend besiedelt war. So hatten die ersten weißen Siedler - in neuerer Zeit auch jugendliches Party-Volk, Obdachlose, Fallensteller und Farmer - hier ihre Feuer gemacht. In größerer Tiefe fand man dann anstatt von Bierdosen schließlich steinerne Pfeilspitzen der Clovis-Kultur.

In früheren Zeiten hätte man hier wohl aufgehört zu graben, denn nach der »Clovis-first« Theorie konnte es nichts älteres geben. James Adovasio, der Leiter der Ausgrabungen, ließ aber tiefer graben und so fand man Feuerstellen und Artefakte, die mindestens 14.000 Jahre alt waren - Spuren, die widerlegten, dass die Clovis-Menschen die ersten Amerikaner waren. Unter den Funden befanden sich auch Reste von Körben, Süßwassermuscheln aus dem Ohio-River und Teile von Fallen, mit denen sich kleiners Wild fangen ließ. Außerdem Knochenahlen und Knochennadeln, mit denen sich Tierhäute nähen ließen.

Meadowcroft ist nicht die einzige Fundstelle, die beweist, dass Menschen schon vor den Clovis-Menschen in Nordamerika heimisch waren. Ebenso bekannt ist Cactus Hill in Virginia. Erste vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass hier Menschen bereits vor mindestens 15.000 Jahren lebten. Auf der Insel Santa Rosa vor der kalifornischen Küste wurde ein 13.000 Jahre altes Skelett einer Frau gefunden. In South-Carolina (Topper Site) fand man Artefakte, die sich deutlich von der Clovis-Technologie unterscheiden. Es handelt sich dabei um kleine Steinmesser und Schaber - kein Vergleich mit den schönen Clovis-Speerspitzen. Man plant nun, in einem der Topper Site nahe gelegenen Sumpfgebiet zu graben, weil sich dort auch hölzerne Artefakte oder Textilfasern erhalten haben könnten.

Der »Kennewick-Mann«

Einer, der zur Beantwortung vieler Fragen beitragen könnte, ist der Kennewick-Mann, benannt nach seinem Fundort in der Nähe von Kennewick im US-Bundesstaat Washington. Das Skelett dieses Mannes, das zu 90% komplett war - es fehlten nur wenige Knochen von Händen und Füßen - sorgte weltweit für Aufsehen. Der Arme war Jahrtausende nach seinem Tod zu einem Zankapfel zwischen Wissenschaftlern und amerikanischen Ureinwohnern geworden. Die einen wollten ihn genauer untersuchen, die anderen wollten ihn aus religiösen Gründen umgehend feierlich beerdigen, da es sich »um einen mutmaßlichen Stammesangehörigen handele«. Eine Gruppe von Wissenschaftlern versuchte zunächst vergeblich, das Recht auf weitere Untersuchungen einzuklagen. Aufgrund eines US- Bundesgesetzes wurden die Überreste des Kennewick-Mannes zunächst zur Bestattung freigegeben. Ein US-Bundesrichter, dessen Urteil später durch ein Berufungsgericht bestätigt wurde, entschied dann aber zu Gunsten der Wissenschaftler, da die klagenden Ureinwohner eine direkte kulturelle Zugehörigkeit des Kennewick-Mannes zu ihren Stämmen nicht nachweisen konnten.

Die wenigen Untersuchungen, die bis heute möglich waren, haben trotzdem einiges über den Mann aus Kennewick ergeben: Er war zwischen 40 und 45 Jahre alt, war ungefähr 1, 75 m groß und wog vermutlich 72 kg. Der Schädel war lang und schmal mit einem kleinen schmalen Gesicht und zurückgesetzten Backenknochen. Er hatte starke, gut entwickelte Knochen und gesunde Zähne. Das Skelett wurde mittels der Radiokarbondatierung auf 8.400 Jahre datiert, der Schädel des Kennewick-Mannes sah gänzlich anders aus als die Schädel heutiger Indianer aus dieser Region (mit ihrem runden, kurzen Schädel und dem breiten, flachen Gesicht). Gehörte er zu einer jener Gruppen von frühen Amerikanern, die möglicherweise durch spätere Einwanderungswellen (z.B. von den Vorfahren der heutigen Indianer) verdrängt wurden?

Die zum Teil schweren Verletzungen am Skelett zeugen von einem harten Leben, so stammen die gebrochenen Rippen und sein verletzter linker Arm vermutlich von einem Jagdunfall; sein Schädel trug indes Anzeichen von einem Zweikampf: Der Kennewick-Mann wurde von einem von vorn kommenden, rechtshändigen Angreifer mit einem Schlag auf den Kopf getroffen. Doch am bemerkenswertesten ist eine verheilte Wunde, die von einer Speerspitze in seiner rechten Hüfte stammte. War es ein Jagdunfall oder ein Mordanschlag? Jedenfalls hat diese Wunde nicht den unmittelbaren Tod herbeigeführt.

Was können uns also die wenigen Skelettfunde über die ersten Amerikaner verraten? Alle Paläoindianer - zu ihnen zählt man auch den Kennewick-Mann - die älter als 8000 Jahre sind, haben sogenannte »kaukasoide Merkmale« und sehen deutlich anders aus als die heute lebenden Indianer und die Völker Nordasiens sowie Sibiriens, die alle »mongoloide Merkmale« aufweisen. Dies stellt die Annahme in Frage, wonach die Erstbesiedler Amerikas mongoloider Abstammung waren.

»Luzia«

Neben dem Kennewick-Mann ist Luzia das wohl bekannteste Skelett Amerikas. Es wird in Rio de Janeiro aufbewahrt und wurde unter einem Felsüberhang bei Lapa Vermelha im Osten Brasiliens gefunden. Eine neuerliche Altersbestimmung ergab, dass Luzia vor ca. 11.500 Jahren noch vor dem Auftauchen der Clovis-Kultur lebte. Seinen Namen hat das weibliche Skelett in Anlehnung an die berühmten Knochen eines Australopithecus afarensis, genannt Lucy, bekommen.

Luzias und andere, jüngere Schädel wurden mit statistischen Methoden vermessen und dann mit modernen Populationen aus aller Welt verglichen. Eigentlich wollte man Belege für die Standardtheorie liefern, wonach die ersten Amerikaner aus Nordasien, bzw. Sibirien über die Beringstraße einwanderten und nicht etwa aus anderen Regionen der Welt stammten. Doch der Vergleich lieferte keine Ähnlichkeiten mit modernen nordasiatischen Menschen und so dehnte man die Untersuchungen und Vergleiche auf andere Populationen des anatomisch modernen Menschen aus, so auf australische Fossilien und auf die Schädel aus der Upper Cave in Zhoukoudian, China, die alle zu einer archaischen Form des Homo sapiens gezählt werden. Diese Untersuchungen brachten sowohl eine gewisse Ähnlichkeit mit den Upper Cave Menschen als auch mit den australischen Fossilien zutage. Man versuchte, diese Ähnlichkeit damit zu erklären, dass die ersten Australier und die ersten Amerikaner ähnlich ausgesehen haben könnten, weil sie gemeinsame Vorfahren in Asien hatten. Während die einen nordwärts wanderten und schließlich Nord- und Südamerika besiedelten, zogen die anderen nach Süden, besiedelten Südostasien und schließlich Australien.

Allerdings sind solche Aussgen nur unter Vorbehalt zu machen. Problematisch ist es, wenn aus einigen wenigen Skelettfunden auf Wanderungswellen geschlossen werden soll, denn Knochen spiegeln nicht nur das genetische Erbe, sondern auch die Lebensbedingungen wider. Ernährung, Klima und Krankheiten schlagen sich ebenfalls in den Knochen nieder. Ein weiteres Problem besteht darin, dass Statistik zwar ein mächtiges Werkzeug ist, aber nur dann, wenn ausreichend viele Einzelproben untersucht werden können. Und die gibt es bei den frühen Menschen Amerikas nicht.

Monte Verde

Eine außergewöhnliche Fundstätte ist Monte Verde in Süd-Chile. Sie liegt südlich der chilenischen Stadt Valdivia, etwa auf dem 40. südlichen Breitengrad. Das Klima wird vom Südpazifik bestimmt und es regnet 250 Tage im Jahr, nachts kann es auch im Sommer empfindlich kalt werden. In dieser Umgebung mit Sanddünen, Marschlandschaften, Galeriewäldern, offenen Wiesen und Mangrovenwäldern hat man zwei archäologische Fundschichten aus unterschiedlichen Zeiten freigelegt, die beide älter sind als die Clovis Kultur. Die eine stammt aus der Zeit vor 12.700 Jahren, die anderen Spuren sind mit 33.000 Jahren wesentlich älter, was dazu führte, dass diese Datierung von vielen Wissenschaftlern angezweifelt wird.

Die Menschen von Monte Verde, die vor 12.700 Jahren hier lebten, errichteten nicht nur einfache Zelte für ein vorübergehendes Lager. Sie ließen sich nieder und steckten sehr viel Arbeit in diese Siedlung. Die Hütten wurden mit Mastodon-Häuten abgedeckt, bzw. der Boden damit ausgelegt, was belegt, dass diese Menschen trotz (vermuteter) Seßhaftigkeit weiterhin auf die Jagd gingen. Sie lebten grundsätzlich anders als die nomadisch lebenden Clovis-Menschen in den Great Plains Nordamerikas. Zwar waren auch sie Sammler und Jäger, dennoch lebten sie in einer dauerhaften Siedlung, in Behausungen, die wiederum in separate Schlafkammern unterteilt waren. Die soziale Struktur dieser etwa 20 bis 30 Köpfe zählenden Gemeinschaft scheint sich stark von derjenigen der nomadisch lebenden Sammler- und Jägergemeinschaften der Prärien zu unterscheiden.

Die Landschaft um Monte Verde war auch vor 12.700 Jahren ökologisch ähnlich vielfältig wie heute. Die Fundstelle liegt unter einer Torfschicht, die den Sauerstoff ferngehalten und somit die vollständige Zersetzung von Pflanzen- und anderem organischen Material verhindert hat. So kamen bei den Ausgrabungen die unterschiedlichsten Arten von Pflanzen zu Tage. Die Reste zeigen, dass die Natur den Menschen als Nutzgarten diente und es ist bereits ein Übergang zum Ackerbau zu erkennen. Mit Steinwerkzeugen und Holz wurde bereits Getreide gemahlen und zum Speiseplan gehörten heimische ebenso wie von anderen Gebieten stammende, wilde Kartoffelarten. Es gibt auch Hinweise auf bewusstseinsverändernd wirkende Pflanzen, die in unmittelbarer Umgebung der Siedlung angebaut wurden. Die Natur versorgte diese Menschen also offenbar auch mit Medizin, nicht nur mit Nahrung.

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Letztes update: 28.04.2013
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