Die Evolution des Menschen
Die wohl berühmteste Darstellung der Evolution des Menschen. Dieses Bild können Sie in
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Viele Menschen sind von der Vorstellung fasziniert, dass es einmal Wesen auf unserer Erde gegeben haben soll, die zwar aufrecht gingen, aber den Kopf eines Affen auf den Schultern trugen.
Diese Homepage möchte einwenig von der Faszination dieses Themas vermitteln. Die Paläoanthropologie [?] selbst forscht innerhalb der Grenzen der biologischen und geologischen Wissenschaften. Ganz nüchtern also, und sie hat zu religiösen Deutungen über den Ursprung des Menschen nichts beizutragen. Das Forschungsgebiet der Paläoanthropologie umfasst also die anatomischen und funktionellen Merkmale des Menschen bis hin zu der dem Menschen eigenen Kulturfähigkeit.
Die moderne Paläoanthropologie, über die hier berichtet werden soll, untersucht den Werdegang der Menschheit auf der von den meisten Wissenschaftlern als Tatsache akzeptierten Evolutionstheorie von Charles Darwin (1809-1882). Nach dessen Erkenntnissen (die er bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf einer Forschungsreise gewann) lässt sich die Vielfalt aller Lebensformen im wesentlichen auf biologische Mechanismen wie Reproduktion, Variation, Selektion und eine Reihe anderer Evolutionsfaktoren zurückführen. Die Stammesgeschichte des Menschen ist davon nicht ausgenommen, was bedeutet, dass wir Menschen im System des Lebens genauso eingebunden sind wie ein Storch, ein Elefant, eine Kohlmeise oder eine Amöbe.
Neues aus der Forschung:
| Meldung vom 14.04.2013 23:04 |
| Ötzi hatte schlechte Zähne |
| Erstmals haben Forscher vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich und ausländische Kollegen an der Mumie Ötzi Paradontitis, Karies und unfallbedingte Zahnverletzungen nachweisen können. |
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Molekulargenetische Untersuchungen sowie spektakuläre Fossilfunde haben in jüngster Zeit zu zahlreichen neuen Erkenntnissen über die Anfänge der Menschheit und ihrer Evolution geführt. Doch trotz aller Funde fossiler Menschenknochen fehlen im Puzzle der Stammesgeschichte der Homininen immer noch 99,99% der Teile, die unsere Herkunft vollständig belegen könnten.
Es gilt also noch viel zu entdecken, und das macht diese Wissenschaft vom Ursprung »von uns selbst« so spannend. Doch schon dieses unvollständige Bild, das die spärlichen Fossilien liefern, fasziniert Forscher und Laien gleichermaßen.