Adam Flasch

Adam Flasch (* 21. Februar 1844 in Helmstadt; † 11. Januar 1902 in Erlangen) war ein deutscher Klassischer Archäologe.

Er studierte bei Ludwig von Urlichs in Würzburg, dann als ältester Schüler von Heinrich Brunn Klassische Philologie und Klassische Archäologie in München und wurde 1870 promoviert. 1882 wurde er als erster ordentlicher Professor der Klassischen Archäologie in Erlangen. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tode 1902 inne. 1890 wurde sein Extraordinariat in ein Ordinariat umgewandelt und er erhielt somit einen ordentlichen Lehrstuhl. [1] Er war ab 1892 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften[2]

Eine seiner besonderen archäologischen Leistungen war die Entdeckung der Zusammengehörigkeit einer Statue der Athena in Dresden und eines Athena-Kopfes in Bologna zum Typ der Athena Lemnia.

Schriften

  • Angebliche Argonautenbilder. Archäologische Abhandlung. München 1870 (= Dissertation)
  • Die Polychromie der griechischen Vasenbilder. Würzburg 1875 (= Habilitation)
  • Zum Parthenon-Fries. Würzburg 1877
  • Hrsg. von Heinrich von Brunn: Griechische Kunstgeschichte, Buch 2. Die archaische Kunst, München 1897
  • Heinrich von Brunn, Gedächtnissrede gehalten in der öffentlichen Sitzung der K.b. Akademie der Wissenschaften zu München März 1895. München 1902
  • Festschrift dem Prinzregenten Luitpold von Bayern zum achtzigsten Geburtstage dargebracht von der Universität. Universitätsbund Erlangen, 1901

Literatur

Einzelnachweise

  1. Olaf Willett, 2001, S. 198
  2. http://www.badw.de/mitglieder/v_mit/index.html#f