Achim Arbeiter

Achim Arbeiter (* 3. September 1958) ist ein deutscher Christlicher Archäologe.

Achim Arbeiter wuchs bei Celle auf und legte dort 1977 am Ernestinum Celle sein Abitur ab. Von 1977 bis 1979 studierte er Kunstgeschichte, Mittelalterliche und Neuere Geschichte sowie Völkerkunde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und von 1979 bis 1983 an der Universität Hamburg. 1982/93 promovierte er in Hamburg mit einer Arbeit zum Thema Alt-St. Peter in Geschichte und Wissenschaft. Abfolge der Bauten, Rekonstruktion, Architekturprogramm. In den folgenden Jahren war er an der Abteilung Madrid des Deutschen Archäologischen Institut (DAI) beschäftigt, die dortige Tätigkeit wurde jedoch mehrfach von anderen Tätigkeiten unterbrochen. Zuletzt war Arbeiter dort Referent für Frühchristliche Archäologie. 1990 verbrachte er ein halbes Jahr an der Abteilung Rom des DAI, wo er zu den Mosaiken von S. Costanza forschte. 1991/92 war er Inhaber des Reisestipendiums des DAI. 1996 zog er nach Saarbrücken, wo er an der Universität des Saarlandes Lehraufträge wahrnahm. Arbeiter habilitierte sich 1997 mit der Arbeit Die Mosaiken von S. Costanza in Rom an der Universität Basel. Seit 1998 ist er Professor für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen.

Der verheiratete Familienvater zweier Kinder war von 2004 bis 2008 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung spätantiker, frühmittelalterlicher und byzantinischer Kultur. Arbeiter ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Schriften

  • Alt-St. Peter in Geschichte und Wissenschaft. Abfolge der Bauten, Rekonstruktion, Architekturprogramm. Mann, Berlin 1988, ISBN 3-7861-1410-2.
  • mit Sabine Noack-Haley: Hispania antiqua. Christliche Denkmäler des frühen Mittelalters vom 8. bis ins 11. Jahrhundert. von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2312-3.
  • mit Jürgen J. Rasch: Das Mausoleum der Constantina in Rom. von Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3514-0 (Spätantike Zentralbauten in Rom und Latium Bd. 4).

Weblinks