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Als Nacken (anat.: Nucha) wird der hintere Teil des Halses bezeichnet.[1] Er ist für die Beweglichkeit des Kopfes und großer Teile des Oberkörpers verantwortlich.
Zum Nacken gehören anatomisch unter anderem die Halswirbelsäule und ihre Verbindung zum Hinterkopf (Genick), eine große Anzahl verschiedenster Muskeln und Rezeptoren der Oberflächen- und Tiefensensibilität.
Die komplexen anatomischen Strukturen der Nacken- und Halsmuskulatur, der Wirbelsäule und der Nervenwurzeln machen den Bereich des Nackens anfällig für eine Vielzahl somatischer und funktioneller Störungen, die sich in akuten oder chronischen Schmerzen im Nackenbereich, oft auch ausstrahlend in Schulter und Arm oder auch den Hinterkopf, bemerkbar machen. Nackenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für Konsultationen beim Hausarzt. Etwa 9,5% der Männer und 13,5% der Frauen waren Mitte der 1990er Jahre nach einer Studie von chronischen Nackenschmerzen betroffen.[2]
Schwindel, Kopfschmerzen und Sensibilitätsstörungen - von Hyperästhesien über Parästhesien bis zur Asensibilität - können bei entsprechender Ursache hinzukommen.