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Die Evolution des Menschen

Aufrechter Gang
Die wohl berühmteste Darstellung der Evolution des Menschen. Dieses Bild können Sie in höhereren Auflösungen downloaden

Viele Menschen sind von der Vorstellung fasziniert, dass es einmal Wesen auf unserer Erde gegeben haben soll, die zwar aufrecht gingen, aber den Kopf eines Affen auf den Schultern trugen.

Diese Homepage möchte einwenig von der Faszination dieses Themas vermitteln. Die Paläoanthropologie[?] selbst forscht innerhalb der Grenzen der biologischen und geologischen Wissenschaften. Ganz nüchtern also, und sie hat zu religiösen Deutungen über den Ursprung des Menschen nichts beizutragen. Das Forschungsgebiet der Paläoanthropologie umfasst also die anatomischen und funktionellen Merkmale des Menschen bis hin zu der dem Menschen eigenen Kulturfähigkeit.

Die moderne Paläoanthropologie, über die hier berichtet werden soll, untersucht den Werdegang der Menschheit auf der von den meisten Wissenschaftlern als Tatsache akzeptierten Evolutionstheorie von Charles Darwin (1809-1882). Nach dessen Erkenntnissen (die er bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf einer Forschungsreise gewann) lässt sich die Vielfalt aller Lebensformen im wesentlichen auf biologische Mechanismen wie Reproduktion, Variation, Selektion und eine Reihe anderer Evolutionsfaktoren zurückführen. Die Stammesgeschichte des Menschen ist davon nicht ausgenommen, was bedeutet, dass wir Menschen im System des Lebens genauso eingebunden sind wie ein Storch, ein Elefant, eine Kohlmeise oder eine Amöbe.

Neues aus der Forschung:

Meldung vom 15.01.2012 08:05
Frühmenschen schliefen schon vor 77.000 Jahren auf Pflanzenmatratzen
Forscher finden urzeitliche Schlafmatten aus insektenabwehrenden Blättern
Meldung vom 14.01.2012 10:54
Jüngster Menschenaffe Europas
Der Fund eines Zahns scheint die Präsenz von vormenschlichen Primaten in Europa vor sieben Millionen Jahren zu bestätigen
Meldung vom 27.10.2011 11:46
Unsere Urahnen liebten es bunt
In der Blombos Höhle in Südafrika, etwa 300 km östlich von Kapstadt, haben Archäologen eine 100.000 Jahre alte Malerwerkstatt entdeckt.
Meldung vom 27.10.2011 09:40
Fingernägel gibt es schon seit 55 Millionen Jahren
Die frühesten Vorfahren der Primaten entwickelten bereits vor 55 Millionen ein bis heute typisches Merkmal dieser Säugetierordnung: die Fingernägel.
Meldung vom 07.09.2011 00:27
Älteste Faustkeile sind bereits 1,8 Millionen Jahre alt
Frühmensch Homo erectus beherrschte Acheuléen-Technologie früher als gedacht

Molekulargenetische Untersuchungen sowie spektakuläre Fossilfunde haben in jüngster Zeit zu zahlreichen neuen Erkenntnissen über die Anfänge der Menschheit und ihrer Evolution geführt. Doch trotz aller Funde fossiler Menschenknochen fehlen im Puzzle der Stammesgeschichte der Homininen immer noch 99,99% der Teile, die unsere Herkunft vollständig belegen könnten.

Es gilt also noch viel zu entdecken, und das macht diese Wissenschaft vom Ursprung »von uns selbst« so spannend. Doch schon dieses unvollständige Bild, das die spärlichen Fossilien liefern, fasziniert Forscher und Laien gleichermaßen.

Letztes update: 15.01.2012 um 06:37

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